Mehr Sicherheit für Bus und Bahn - ÖPNV sucht 100 zusätzliche Sicherheitskräfte

Hamburgs öffentlicher Personennahverkehr – also Busse, Bahnen und Fähren – sollen sicherer werden: Zentrales Ziel ist es, das Sicherheitspersonal der Verkehrsunternehmen um rund 100 Personen zu erhöhen und für eine erhöhte Präsenz auf den Bahnsteigen zu sorgen. Das vereinbarten die Behörde für Inneres und Sport, die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Polizei Hamburg, die Bundespolizei, der Hamburger Hochbahn AG, die S-Bahn Hamburg GmbH sowie der Hamburger Verkehrsverbund.

Die SPD-Wahlkreisabgeordnete Anne Krischok begrüßt diese konzertierte Aktion und erinnert daran, dass die SPD-Fraktion diese bereits zu Oppositionszeiten unter dem Stichwort „Aktion Bahnsteigkante“ gefordert hatte: Seinerzeit hatten mehrere Straftaten Hamburg erschüttert, als Bahngäste Opfer von Gewalttaten wurden. "Hamburg wird nicht vor solcher Gewalt im Umfeld des Nahverkehrs resignieren: Für den Umstieg auf Bus und Bahn ist neben der Bezahlbarkeit und Sauberkeit die Sicherheit entscheidend“ weiß die SPD-Politikerin. "Es darf nicht sein, dass Menschen in unseren U- und S-Bahnen oder in unseren Bussen Angst haben."

Diese Maßnahmen ergänzen das bereits geltende Alkoholverbot im HVV: ein Alkohol- und Waffenverbot im Hamburger Verkehrsverbund (HVV), eine Videoüberwachung in allen Verkehrsmitteln des HVV sowie auf zusätzliche Sicherheits- und Servicekräfte auf den Bahnsteigen. Anne Krischok, SPD-Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, weiß, dass dieses Alkoholverbot von der überwiegenden Mehrheit der Kunden positiv aufgenommen wird. Das ist eine präventive Maßnahme für diejenigen, die unter Alkoholeinfluss gewaltbereiter sind.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.