Kriminalität im Hamburger Westen - zwischen Zu-und Abnahme je nach Stadtteil

Anne Krischok (SPD): „Ich freue mich, dass die Aufklärungsquoten steigen.“



Die Kriminalität steigt nach der Polizeilichen Kriminalstatistik im vergangenen Jahr hamburgweit um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr. In Altona stieg sie um 1,7% – und auf Stadtteilebene sehen die Zahlen nochmals anders aus: Während diese in Sülldorf um fast 10% sank, stieg sie im vergangenen Jahr in Blankenese um 25%, wobei hier deutlich mehr erfolglose Einbruchsversuche aufgrund verstärkter Sicherungsmaßnahmen registriert wurden und entsprechend die Statistik auch beeinfussen.

Wie in jedem Jahr bedarf es bei der Bewertung der Kriminalstatistik bezogen auf die einzelnen Kriminalitätsfelder einer differenzierten Betrachtung. Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok führt aus: „Grundsätzlich positiv ist dabei die Entwicklung der Aufklärungsquote zu bewerten. Für den Bereich der schweren Einbruchskriminalität ist dabei sogar die höchste Aufklärungsquote seit 5 Jahren zu verzeichnen. Zugleich zeigt der seit 44 Jahren höchste Anteil an Versuchen, dass die zahlreichen Sicherheitsberatungen und Präventionsveranstaltungen dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Wohnungen und Häuser wirksamer schützen.“

Ein Schwerpunkt der politischen Debatte lag und liegt auf der Jugendkriminalität: Der Anteil der Täterinnen und Täter unter 21 Jahren im Bereich der Gewaltdelikte hat sich im siebten Jahr in Folge reduziert, womit sich dieser positive Trend erfreulicherweise fortgesetzt hat. Krischok merkt an, dass gleichzeitig die Zahl der Täter unter 21 Jahren aber absolut gestiegen ist, was deutlich macht, dass auch weiterhin der Fokus auf die Bekämpfung von Jugendgewalt gerichtet bleiben muss: „Die hierzu vom Senat getroffenen behördenübergreifenden Maßnahmen, z.B. das sogenannte Obachtverfahren, gilt es daher konsequent fortzuführen“, so Krischok

Die vollständige Kriminalstatistik einschließlich Stadtteil-Atlas ist im Internet von der Innenbehörde in Zusammenarbeit mit der Polizei eingestellt sowie unter http://www.hamburg.de/innenbehoerde abrufbar.
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
8
Kai Debus aus Lurup | 04.05.2015 | 15:00  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.