Hamburgs Park + Ride –Plätze künftig in einer Hand

Wird sich das Angebot der Park-and-Ride-Parkplätze verbessern, wenn diese künftig alle aus einer Hand unterhalten und gewartet werden? „Ja“ sagt die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok. Die SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat in den Haushaltsberatungen neben Maßnahmen zur Beschleunigung des Busverkehrs eine einheitliche Betreuung aller entsprechenden Anlagen in Hamburg durch die städtische P+R-Betriebsgesellschaft durchgesetzt.

Altonas Stadtentwicklungspolitikerin Anne Krischok erläutert den Vorteil: "Die Bezirke werden entlastet, da diese schon heute nicht ausreichend Personal haben, um etwa die Zweckentfremdung der P+R-Anlagen durch Langparker zu überwachen, die Räumung im Winter oder den Grünschnitt im Sommer zu gewährleisten“. Zudem verspricht sich die Bürgerschaft mit dieser Neuregelung mehr Klarheit für die Bürgerinnen und Bürger, die bei Beschwerden damit konfrontiert sind, zunächst den zuständigen Betreiber selber ermitteln zu müssen.

Neben dieser Maßnahme steht in den kommenden Jahren auch der Ausbau der Park-and-Ride-Parkplätzen auf der Tagesordnung; denn nur durch solche kostenfreie Abstellmöglichkeiten für das Auto wird die Stadt von PKW-Verkehren entlastet. „Diese Parkplätze müssen aber auch von den Menschen angenommen werden – und das ist nur dann der Fall, wenn die Park&Ride-Plätze kostenfrei bleiben, gut angebunden sind, eine ausreichende Beleuchtung vorhanden ist und diese Anlagen auch gepflegt werden. Hierfür wird die eindeutige Zuordnung der Verantwortung einen Beitrag leisten“ ist sich Anne Krischok sicher. "Alle Hamburger Park&Ride-Anlagen müssen sich in einem guten Zustand befinden, damit der Umstieg auf den ÖPNV attraktiv ist."
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