Hamburgische Bürgerschaft bestätigt Altonaer Konsens!

(Foto: SPD-Bezirksfraktion Altona)
Anne Krischok und Frank Schmitt (SPD): Hamburg hält am „langen Deckel“ über die A7 fest.

Nachdem in Stellingen die ersten vorbereitenden Arbeiten zur Verbreiterung der Autobahn A 7 begonnen haben, hat sich die Hamburgische Bürgerschaft in einem parteiübergreifenden Antrag für eine größtmögliche Überdeckelung der A7 bekannt: Damit wird der „Altonaer Konsens“ auch von Hamburg getragen.

Anne Krischok, Altonas SPD-Bürgerschaftsabgeordnete im Stadtentwicklungsausschuss erläutert: „Die Bürgerschaft sendet ein klares Signal in Richtung Bund und Senat: Wir wollen für dieses Jahrhundertprojekt den langen Deckel in Altona. Der Bund sollte bei diesem Projekt von nationaler Bedeutung noch eine Schippe drauflegen. Wir wollen statt der bisherigen 730 m eine Überdeckelung in Altona mit einer Mindestlänge von 2.030 Meter erreichen – und dies auch gegenüber der Hamburger und Altonaer Öffentlichkeit deutlich machen“.

Ihr SPD-Fraktionskollege Frank Schmitt ergänzt: „Ein langer Altonaer Deckel bringt der Bevölkerung in Bahrenfeld und Othmarschen eine deutliche Lärmreduzierung und mehr Lebensqualität. Wir können durch die Autobahn zerschnittene Stadtteile wieder zusammenführen und damit erneut ein Stück Hamburg gestalten und neuen Lebensraum in der Stadt für die Bevölkerung zurück gewinnen. Dieser Antrag ist auch ein Signal der Anerkennung für die Bürgerinitiative 'Ohne Dach ist Krach', die seit 20 Jahren dieses Projekt vorantreibt – im engen Schulterschluss mit der Bezirksversammlung Altona. Mit dem Antrag wird aus dem Altonaer Konsens ein Hamburger Konsens hoffentlich auch bald ein Berliner Konsens."

Ein wichtiges Element bleibt die Verlagerung der Autobahnmeisterei Othmarschen. Auf diese Weise könnte die Stadt das Grundstück verwerten und mit dem Erlös eine Mitfinanzierungsoption für eine vollständige Überdeckelung schaffen. Der überparteiliche „Altonaer Konsens“ wird von der Hamburgischen Bürgerschaft mit diesem Antrag als überparteilicher „Hamburger Konsens“ an den Bund herangetragen werden. Die Kernaussage lautet: Die Bürgerschaft hält an dem politischen Ziel eines vollständigen Deckels von der Behringstraße bis zur ehemaligen Polizeischießanlage fest.
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