Hamburg wird sich nicht für Olympia 2024 bewerben

Anne Krischok (SPD) bedauert die Entscheidung der Hamburgerinnen und Hamburger, blickt aber auch nach vorne

Seit dem 29. November steht fest, dass sich Hamburg nicht um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 bewerben wird. 51,6 Prozent der am dem Referendum teilnehmenden Wahlberechtigten haben sich gegen eine Bewerbung der Freien und Hansestadt Hamburg ausgesprochen.

Die SPD-Politikerin Anne Krischok sieht dieses Abstimmungsergebnis mit gemischten Gefühlen. „Für Hamburg ist diese vertane Chance ein Verlust“, so die Stadtentwicklungspolitikerin. „Das Olympiakonzept, welches der Senat und die Bürgerschaft erarbeitet hatten, war sehr gut und es wurden alle nur erdenkliche Aspekte mit eingearbeitet. Nun darf man aber nicht den Fehler machen und den Kopf in den Sand stecken.“
Es muss nun genauestens analysiert werden, worin die Fehler lagen, denn eine Stadt wie Hamburg kann es sich auf Dauer nicht leisten, dass geplante Großprojekte blockiert werden.

„Olaf Scholz hat es deutlich formuliert – Hamburg wird sich nicht um die Olympischen und Paralympischen Spiele bewerben. Gleichwohl bedeutet das nicht, dass sich der Senat und die Bürgerschaft nun die Hände in den Schoß legen werden. Der Reformprozess in Hamburg ist noch lange nicht zu Ende.“

Informationen und Statistiken zum Ergebnis des Referendums finden Sie auf der Seite des Statistikamts Nord unter www.statistik-nord.de.
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