Freiwillige Feuerwehr Rissen wird endlich modernisiert - Anne Krischok und Frank Schmitt (SPD): Gut investiertes Geld für unverzichtbare Arbeit

Grundsteinlegung mit Innensenator Michael Neumann für den Neubau für die Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Rissen (Foto: Dominik Vogeler)
Im Frühjahr 2013 hat die Hamburgische Bürgerschaft ein Investitionspaket für die Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehren beschlossen. Insgesamt 4,5 Millionen Euro werden in Erweiterungen oder den Neubau von Standorten investiert – und auch die Freiwillige Feuerwehr in Rissen profitiert neben anderen von diesem Paket. Anne Krischok und Frank Schmitt, die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten aus dem Hamburger Westen, sehen das Geld gut investiert: „Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten eine unverzichtbare Arbeit - sowohl in der akuten Gefahrenabwehr oder im Katastrophenschutz, aber auch mit ihrem gesellschaftlichen und gemeinnützigen Engagement. Dafür braucht es die richtigen Rahmenbedingungen, eben auch ein modernes Feuerwehrhaus."

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr in Rissen mehr als zehn Jahre auf die notwendige Modernisierung gewartet hat, gingen die Arbeiten im vergangenen Jahr endlich los. Zuerst wurde das Feuerwehrhaus an der Rissener Landstraße 254 weitgehend ausgeräumt, im Januar rollten die Bagger an. Inzwischen ist das Fundament für den Anbau schon geschüttet. Das neue Feuerwehrhaus wird wie ein Neubau aussehen, ist jedoch nur ein Um- und Anbau. Für das Boot und den Rüstwagen wird eine neue Remise angebaut, die Sozialräume werden in ein Obergeschoss verlegt. Technisch wird das neue Gebäude auf dem neuesten Stand sein: Quellabsaugung der Abgase in der Halle, Drucklufterhaltung für die LKW und ein eigener Raum für die Schutzkleidung.

Anne Krischok ist von den vorliegenden Planungen begeistert „Geringere Unfallgefahr, keine Gesundheitsgefährdung durch Abgase und ein Unterrichtsraum, in dem alle Angehörigen einen Sitzplatz haben: Dies fördert Motivation fürs Ehrenamt. Ihr SPD-Fraktionskollege Frank Schmitt ergänzt: „Zusätzlich spart die Feuerwehr nach der Modernisierung ein bis zwei Minuten beim Ausrücken: Das ist wertvolle Zeit, die Menschenleben retten kann.“

Und wer sich nun Sorgen macht, ob die örtliche Feuerwehr in Rissen nun quasi außer Dienst sei, den kann man beruhigen: Diese ist mit drei Einsatzfahrzeugen und dem Boot weiterhin 24 Stunden einsatzbereit und hat ein provisorisches Quartier mit Zelt, Bauwagen und Containern.
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