FREIE WÄHLER: "Rebellen in der Handelskammer ernst nehmen!"

Für eine Einbeziehung der sogenannten "Kammer-Rebellen" unabhängig vom Ausgang der laufenden Wahlen zur Neubesetzung des Handelskammer-Plenums und -Präsidiums hat sich der Europakandidat der Partei FREIE WÄHLER, Wolf Achim Wiegand, eingesetzt. Der Hamburger Landesvorsitzende der Bürgerpartei steht auf dem aussichtsreichen zweiten Bundeslistenplatz für die Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014, bei der nur die 3%-Hürde gilt.

Wiegand unterstreicht in einer persönlichen Erklärung:

KMU-"Rebellen" sagen, was andere denken

"Die Kritik der Gruppe mittelständischer Unternehmer an der Hamburger Handelskammer sollte ernst genommen werden. Auch ehrenwerte Traditionsinstitutionen sollten bereit sein, sich zu reformieren. Die 15 Geschäftsführer und Inhaber kleinerer und mittlerer Unternehmen artikulieren in dem Bündnis ‚Die Kammer sind WIR‘ ein weit verbreitetes Gefühl unter den 170.000 Mitgliedern der Kammer, zu denen viele Kleinstfirmen bis hin zum Ein-Mann-Betrieb gehören.

Manche Äußerung der 'Kammerrebellen' mag ungewöhnlich klingen, weil in der 350-jährigen Geschichte der Wirtschaftsvertretung noch nie grundlegende Reformen gefordert worden sind. Doch die Ziele von ‚Die Kammer sind WIR‘, zum Beispiel mehr Transparenz über Entscheidungen der Kammer zu erreichen, passen in die politische Landschaft. In einer Stadt, die ein nicht nur für Deutschland einmaliges Transparenzgesetz eingeführt hat, sollten auch Wirtschaftsvertreter nicht den Eindruck erwecken, dass nur die Einflussreichen zum Zuge kommen. Deshalb bin ich dafür, die Kritiker in die Kammerarbeit einzubeziehen, unabhängig davon, wie die interne Wahl ausgeht."

Der aus Lübeck stammende Bundes-Vize der Partei FREIE WÄHLER, Gregor Voht, ergänzt:

"Immer öfter und immer mehr Unternehmen beschweren sich über die hohen Beiträge, die sie an ihre Kammern (IHK/HWK) abführen müssen. Aus Sicht vieler Betriebe, stehen diese in keinem Verhältnis zu den Leistungen, die die Kammern erbringen.

Die Kammern dürfen kleine Unternehmen nicht überfordern, denn diese haben in Deutschland ohnehin eine immense Steuerlast zu tragen. Deshalb sollten sich die Kammer-Beiträge in einem sinnvollen Verhältnis zu den Umfeldbedingungen gestalten – warum also keine individuelle, faire und transparente Beitragsberechnung?"

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