Busoptimierung ist zwingend notwendig! Frank Schmitt und Anne Krischok (SPD): Ohne Ausbau des Bussystems bekommt Hamburg den Verkehrskollaps

Die SPD-Fraktion hat in der Hamburgischen Bürgerschaft die Notwendigkeit für die Verbesserung des Bussystems unterstrichen. Die Bürgerschaft hat dem SPD-Antrag mehrheitlich zugestimmt.

Anne Krischok, SPD-Wahlkreisabgeordnete für den Hamburger Westen, bekräftigt die Position der SPD-Fraktion: „Hamburgs Bussystem wird aktuell umfassend modernisiert. Das ist dringend notwendig. Durch die laufenden und geplanten Maßnahmen wird die Leistungsfähigkeit der entsprechenden MetroBus-Linien um bis zu 30 Prozent erhöht. Die Busse fahren schneller und pünktlicher und erreichen dadurch eine gleichmäßigere Auslastung: Das sorgt dafür, dass die Beförderungskapazitäten und der Komfort für die Fahrgäste steigen.“

Ihr Fraktionskollege Frank Schmitt, ebenfalls SPD-Wahlkreisabgeordneter für den Hamburger Westen, teilt dies uneingeschränkt: „Bei den laufenden Umbauarbeiten geht es auch darum, den Bau von barrierefreien Haltestellen voranzubringen. In Lurup und Osdorf gehören außerdem Maßnahmen zur Verlängerung und zum Ausbau von Busbuchten sowie die Verbesserung von Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer dazu. Wer auf diese Ausbaumaßnahmen verzichtet und möchte, dass alles so bleibt, wie es jetzt ist, riskiert den Kollaps unseres Hamburger Bussystems. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies ernsthaft jemand möchte.“ Anne Krischok erklärt: "Dass die Verkehrssituation baustellenbedingt für Autofahrer und Anwohner in einigen Bereichen unserer Stadt aktuell belastend ist, wird von uns nicht in Abrede gestellt - im Kern geht es bei den meisten Baustellen allerdings um die Beseitigung eines gigantischen Sanierungsstaus, den uns die CDU hinterlassen hat – und dies in der Öffentlichkeit leider gerne verschweigt.“

Beide SPD-Politiker weisen darauf hin, dass die jetzt von der CDU in der Bürgerschaftsdebatte angeregten Maßnahmen (Ampelvorrangschaltung, neue Fahrkartenautomaten an Haltestellen und stärkeres Vorgehen gegen Zweite-Reihe-Parker) bereits 2012 von der Bürgerschaft auf den Weg gebracht wurde. Jenseits der medialen Berichterstattung ist hier einiges passiert. Umso mehr kritisieren sie die Wiederholung längst geführter Debatten.

„Wenn die CDU jetzt Maßnahmen fordert, die längst beschlossen sind, beweist das vor allem zwei Dinge: Sie hat weder begriffen, worum es eigentlich geht, noch kann sie eigene Alternativen im Hinblick auf die notwendige Leistungssteigerung im Metrobussystem vorweisen“, ist sich Frank Schmitt sicher. „Währenddessen wird die SPD weiter an ihrem Ziel, die Leistungsfähigkeit der Metrobusse um 30 Prozent zu steigern, festhalten.
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