Bundeswehr bleibt – Führungsakademie in Blankenese und Landeskommando in Osdorf bleiben erhalten

Die Reform der Bundeswehr ist bundesweit mit Standortschließungen und Truppenreduzierungen verbunden. In Hamburg bleiben jedoch alle Bundeswehr-Standorte erhalten bleiben: Das betrifft neben dem Bundeswehr-Krankenhaus in Wandsbek und der Helmut-Schmidt-Universität in Jenfeld im Hamburger Westen das Landeskommando in der Reichspräsident-Ebert-Kaserne in Osdorf und die Führungsakademie in Nienstedten. Letztere ist die höchste militärische Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr – und über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt und anerkannt.

Anne Krischok, die SPD-Wahlkreisabgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, begrüßt diese Entscheidung: „Beide Einrichtungen haben nicht nur eine jahrzehnte-lange Tradition, sondern erfüllen wichtige Aufgaben innerhalb der Bundeswehr, die auch bei der weiteren Reduzierung und Professionalisierung der Streitkräfte wichtig bleiben werden. Und für die Soldaten und das Zivilpersonal vor Ort endet die Unsi-cherheit - endlich“.

Ganz ohne Einschnitte wird die Reduktion der Streitkräfte jedoch nicht an Hamburg vorbeigehen: In den kommenden fünf Jahren werden in den militärischen Einrichtungen der Hansestadt 370 Stellen gestrichen. Welche Arbeitsplätze dabei eingespart werden, steht noch nicht fest. Es wird aber vermutlich darauf hinauslaufen, dass frei werdende Stellen nicht wieder besetzet werden und Vorruhestandsregelungen greifen werden. Grund ist, dass die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt wurde sowie die Bundeswehr von ursprünglich 250.000 auf 170.00 Soldaten reduziert wird. Deutschlandweit werden daher 31 Einrichtungen geschlossen – acht davon in Schleswig-Holstein.
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