Baden an der Elbe - bald Realität?

An heißen Sommertagen nutzen die Hamburgerinnen und Hamburger nicht nur die Freibäder, sondern auch die Elbe. Dabei sehen sie nicht auf das geltende Badeverbot, sondern sehen nur auf die ersehnte Abkühlung. Doch das Baden ist nicht allen Stellen frei von Gefahren.

Ausgewiesene öffentliche Badestelle könnten hier Abhilfe schaffen, Gefahren für die badenden Menschen durch die Schifffahrt ausgeschlossen sind. Diese Forderung der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok hat der Hamburg Senat sich zu Eigen gemacht: Bestandteil des Umweltprogramms ist auch die Prüfung der Einrichtung einer solchen Badestelle.

Anne Krischok hierzu: „Die Elbe hat inzwischen eine Wasserqualität erreicht, dass es wieder möglich wäre, hierin zu baden. Baden in der Elbe wäre für Kinder, Jugendliche und Familien im Sommer ein attraktives Angebot.“ Sie hält allerdings Sicherheitsgesichtspunkte für wesentlich: „Die Umweltbehörde prüft, ob Strömungs- und Infrastrukturbedingungen die Einrichtung einer Elbe-Badestelle zulassen. Die Sicherheit hat hohe Priorität und muss gewährleistet sein.“

Nachdem Anne Krischok in der letzten Legislaturperiode den Vorgängersenat mit Kleinen Anfragen zu diesem Thema befasst hatte, ohne dass dieser sich bewegte, freut sie sich nun, dass Umweltsenatorin Blankau dieses Thema aufgegriffen hat. Denn: Momentan ist das Baden in der Elbe wegen Sog und der Strömung der vorbeifahrenden Schifffahrt offiziell nicht erlaubt – wird jedoch toleriert.
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