Ausgleichsmaßnahmen für XFEL-Vorhaben sollen umgesetzt werden! Anne Krischok (SPD): DESY wird sich nicht freikaufen, sondern Naturschutzmaßnahmen umsetzen

Die Ausgleichsflächen für das XFEL-Vorhaben, die zur Kompensation der naturschutzrechtlichen Eingriffe in der Osdorfer Feldmark erforderlich sind, können lokal umgesetzt werden. Allerdings ist noch unklar, welche Flächen das im Einzelnen betrifft. DESY muss bis März 2013 die Planungsunterlagen hierfür vorlegen. Das sind die zentralen Antworten des Senats auf eine Anfrage der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok.

Die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden die Stadt und DESY noch länger beschäftigen: Der Planfeststellungsbeschluss gibt bislang nur vor, dass mit den Maßnahmen zu beginnen ist, sobald Planungs- und Bauabläufe es zulassen. „Ein weiter Interpretationsspielraum“, merkt die SPD-Politikerin Anne Krischok an.

Gehölzpflanzungen nördlich und südlich des Betriebsgeländes sollen in diesem Winter umgesetzt werden. Die Renaturierung der Düpenau im Mittleren Planungsabschnitt soll voraussichtlich 2014 abgeschlossen werden. (Aus bautechnischen Gründen soll dies im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Herrichtung des Betriebsgeländes Schenefeld und der Gestaltung des derzeitigen Baufeldes erfolgen.) Die vorgesehene Grünlandextensivierung soll über Nutzungsverträge im Jahr 2013 beginnen.

Weitere Maßnahmen werden folgen – aber die Suche nach entsprechenden Flächen dauert immer noch an. Welche Flächen Gegenstand der Verhandlung sind, offenbart der Senat nicht. Man kann vermuten, dass die Stadt die Grundstücksverhandlungen in und um die Osdorfer Feldmark nicht behindern will. Es geht um immerhin 40.000 m² - mehr als nur eine kleine Flächennische.
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