10-Punkte-Plan für mehr Fluglärmschutz in Hamburg - Umweltausschuss verabschiedet einstimmig gemeinsamen Antrag von SPD, CDU, Grünen und FDP

Nach monatelangen Beratungen hat der Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine von SPD, CDU, Grünen und FDP gemeinsam erarbeiteten Initiative für mehr Fluglärmschutz in Hamburg beschlossen. Die Linke enthielt sich.

Anne Krischok, Vorsitzende des Umweltausschusses, skizziert die Schwerpunkte des 10-Punkte-Maßnahmepakets: Verzicht auf lärmstreuende verkürzte und Sichtanflüge, mehr Einsatz von leiseren Flugzeugen, Weiterentwicklung der lärmabhängigen Landeentgelte, noch strengere Einhaltung der Betriebszeiten, Prüfung einer Allianz für Fluglärmschutz sowie Prüfung einer Anpassung des Lärmdeckels, Einsatz auf Bundesebene für eine stärkere Gewichtung des Kriteriums Lärmschutz in Luftverkehrsrecht, mehr Transparenz zu Beschwerdelagen, Test- und Schulungsflügen u.v.a. Die Öffnung der Fluglärmschutzkommission für eine Bürgerfragestunde hatte die Kommission bereits selbst auf den Weg gebracht - was alle Fraktionen begrüßten.

„Die zuständigen Behörden haben nun gemeinsam mit Flughafen, Flugsicherung und Fluglärmschutzkommission bis Oktober 2014 Zeit, die "Hausaufgaben" der Bürgerschaft anzugehen und einen ersten Zwischenbericht zu geben“, erläutert die SPD-Politikerin, die auch Bürgerschaftsabgeordnete für Wahlkreis 4 ist. „Wir wollen alle gemeinsam weniger Lärm für Alle: Gut, dass wir uns hierüber fraktionsübergreifend einig sind – trotz des beginnenden Wahlkampfes.“
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