Von Kopenhagen nach Grönland

Smilla Jaspersen (Annika Martens) bezweifelt die offizielle Version der Polizei zum Tod des kleinen Eskimo-Jungen Jesaja. Foto: G2 Baraniak
Hamburg Altona: Altonaer Theater |

Das Altonaer Theater inszeniert Peter Høegs „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ – Karten zu gewinnen

René Dan, Altona

Ein sechsjähriger Junge stürzt vom Dach eines Wohnhauses in Kopenhagen und stirbt. Die Polizei meint: Jesaja fiel beim Spielen in den Tod. Doch die Naturwissenschaftlerin Smilla Jaspersen, eine Nachbarin des Kindes, bezweifelt dies aufgrund der Schneespuren auf dem Dach. – Das Altonaer Theater inszeniert Peter Høegs Bestseller „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Für die Aufführung am Donnerstag, 26. Februar, um 20 Uhr verlost das Elbe Wochenblatt drei mal zwei Karten.
Smilla Jaspersen (Annika Martens) wurde in Grönland geboren – nach anfänglichem Widerwillen hatte sie sich mit Jesaja angefreundet, der ebenfalls aus dem Eskimo-Volk der Inuit stammt. Gewissensbisse plagen die arbeitslose Wissenschaftlerin, weil sie den Halbwaisen zuvor nicht stärker unterstützt hatte.

Regie:
Franz-Joseph Dieken

Bei ihren Nachforschungen nach dem angeblichen Un-
glücksfall auf dem Dach stößt Smilla Jaspersen auf immer mehr Ungereimtheiten. Sie fragt sich, ob der Tod des Jungen mit dem des Vaters zusammenhängt, der bei einer Grönland-Expedition ums Leben kam – begleitet von seinem Sohn.
Ihre Neugier droht für die junge Frau zu einer immer größeren Gefahr zu werden. Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Die zurückgezogen Lebende verliebt sich schließlich in ihren Nachbarn, der sie unterstützt (Tommaso Cacciapuoti), doch dann kommen ihr Zweifel.
Als Professor Johannes Loyen (Uwe Serafin), der Kopf der zwielichtigen Expeditionsfirma, wieder nach Grönland aufbricht, schleicht sich Smilla Jaspersen heimlich auf den Eisbrecher. Dieser fährt mit der Firmenspitze ins „Ewige Eis“.
Regisseur Franz-Joseph Dieken schildert in seiner vielschichten Bühnenfassung von Høegs Roman den skrupellosen Versuch, Natur und Menschenleben den Interessen von Wissenschaft und Profit zu opfern.
Wer die Inszenierung kostenlos sehen möchte, sendet bis Montag, 16. Februar, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort „Fräulein Smilla“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder per E-Mail, mit dem Betreff „Gewinne: Fräulein Smilla“, an post@
wochenblatt-redaktion.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fräulein Smillas Gespür für Schnee
im Altonaer Theater, Museumstraße 17, bis zum 6. März. Karten für 15 bis 34 Euro unter Tel. 39 90 58 70 oder ❱❱ www.altonaer-theater.de
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