Im Teufelskreis von Liebe und Gewalt

Charles (Timon Ballenberger; r.) gerät angesichts der Heirat seines Bruders Adam (Markus Frank) mit Kathy (Nadine Nollau) in Rage. – Szene aus „Jenseits von Eden“ am Altonaer Theater. Foto: G2 Baraniak
Hamburg: Altonaer Theater |

John Steinbecks Klassiker Jenseits von Eden am Altonaer Theater – Freikarten zu gewinnen

heinrich Sierke, altona

John Steinbecks Klassiker „Jenseits von Eden“, verfilmt mit James Dean, bringt das Altonaer Theater jetzt auf die Bühne. Regisseur Harald Weiler inszeniert die monumentale Familiensaga des Literatur-
Nobelpreisträgers in der Bearbeitung von Ulrike Syha. Das Elbe Wochenblatt verlost drei mal zwei Karten für die Vorstellung am Donnerstag, 11. Februar, um 20 Uhr.
Die ungleichen Brüder Adam und Charles Trask (Markus Frank und Timon Ballenberge) wachsen allein mit ihrem Vater auf. Die Bevorzugung Adams durch Cyrus Trask (Herbert Trattnigg) löst bei Charles Eifersucht und Hass aus – und entzweit die Familie.

Aufwachsen ohne Mutter: wie der Vater, so die Söhne

In der nachfolgenden Generation sind es Adams Söhne Aron (Andreas Heßling) und Caleb (Timon Ballenberger in einer Doppelrolle), die ebenfalls ohne ihre unberechenbare und kaltherzige Mutter aufgezogen werden. Diese Cathey Ames (Nadine Nollau) verließ nach der Geburt ihrer Kinder die Familie und arbeitet seitdem in einem Bordell in der Stadt. Caleb kämpft verzweifelt um die Liebe und den Respekt seines Vaters und gerät in eben jenen Teufelskreis aus Liebe, Eifersucht, Macht und Gewalt, aus dem die Familie seit Generationen zu entfliehen versucht.
John Steinbeck beschreibt in seinem Roman ein Thema, das immer aktuell sein wird: Wie sehr beeinflusst die Familie die Entwicklung eines Menschen – zum Guten oder zum Bösen? Er synchronisiert das Ende des Amerikanischen Bürgerkrieges und den Beginn des Ersten Weltkrieges mit der Geburt und dem Tod von Adam Trask, der Hauptfigur des monumentalen Epos. Dieser wurde vor allem berühmt durch Elia Kazans Verfilmung aus dem Jahre 1955 mit James Dean – in seiner ersten Hauptrolle – als Caleb.
Wer den Klassiker der Weltliteratur als Theaterstück kostenlos sehen möchte, schreibt eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort „Jenseits von Eden“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder per E-Mail, mit dem Betreff „Gewinne: Jenseits von Eden“, an post@wochenblatt-redaktion.de. Einsendeschluss: Montag, 1. Februar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Jenseits von Eden

am Altonaer Theater,
Museumstraße 17, noch bis zum 20. Februar, donnerstags bis sonnabends um 20 Uhr, sonntags und mittwochs um 19 Uhr. Karten für 15 bis 32 Euro unter S 39 90 58 70 oder unter
❱❱ www.altonaer-theater.de
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