Die Besten aus dem Westen

Das Zehner-Canadier-Team vom Ring der Einzelpaddler feierte ausgelassen seinen Erfolg. Foto: rp
 
Die Siegerinnen in der Kategorie „weibliche Jugend“: Meghan Jaedicke, Kathrin Ehlert und Svenja Schöneberger (v.l.). Foto: rp
Hamburg: Rathaus Altona |

Sportlerehrung 2013: Sportler, Teams und Funktionäre ausgezeichnet

Rainer Ponik, Hamburg-West
In neuer Form wurden am Freitagabend im Kollegiensaal des Altonaer Rathauses die erfolgreichsten Sportler, Teams und Funktionäre des Jahres ausgezeichnet. Eine Auffächerung der Kategorien hatte zur Folge, dass es anstelle einer Platzierung nur noch erste Sieger gab.
Aus den Vorschlägen der Vereine hatten die Sportpolitiker der Bezirksversammlung und Vorstandsmitglieder der Interessengemeinschaft der Sportvereine des Hamburger Westens (kurz: IG West) die Besten aus dem Westen ausgewählt.
NDR-2-Moderator Holger Ponik bat die Preisträger zu Auszeichnung und Smalltalk nach vorn und führte vor zahlreichen Gäste souverän durch den Abend. Badminton-Ass Yvonne Li war es als Erste vergönnt, einen der stattlichen Pokale, gestiftet vom Elbe Wochenblatt, und einen großen Blumenstrauß in Empfang zu nehmen. Die „Jugend-Sportlerin des Jahres“ vom Hamburger Sportverein hatte sich 2013 als Fünfzehnjährige bei der U17-Weltmeisterschaft zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille erkämpft.
„Jugend-Sportler des Jahres“ wurde Jacob Ahlers: Der junge Segler vom Mühlenberger Segelclub war in der Optimisten-Bootsklasse Deutscher Meister geworden. Zum „Sportler des Jahres“ bei den Herren wurde ein Ausdauerathlet gewählt. Mourad Bekakcha (HSV) wurde beim Hamburg-Marathon 2013 Hamburger
Meister.
Den Mannschaftstitel der „männlichen Jugend“ holten die Young Freezers. Das Eishockey-Juniorenteam war 2013 der Aufstieg in die Jugend-Bundesliga und später auch noch der Sprung in die Deutsche Nachwuchs-Liga geglückt.
Im reißenden Wildwasser der Tiroler Ache feierte die Einer-Kajak-Mannschaft der weiblichen Jugend vom Ring der Einzelpaddler einen unerwarteten Doppelerfolg: Svenja Schöneberger (14), Meghan Jaedicke (17) und Kathrin Ehlert (15) wurden Deutsche Meister im Sprint und auf der Classic-Strecke. Sie erhielten ebenso eine Auszeichnung wie die männlichen Junioren vom THCC Rot-Gelb Hamburg, die Norddeutscher Meister im Cricket wurden.
„Sportlerinnen des Jahres 2013“ wurden Margit Wünsch und Yvonne Neumann vom Altonaer Turn-und Sportverein: Sie qualifizierten sich 2013 für die Europameisterschaften im Synchronschwimmen und belegten den 15. Platz.
Zur „Mannschaft des Jahres“ wurden die Kanusportler vom Zehner-Wander-Canadier des Rings der Einzelpaddler. Sie gewannen die Nikolaus-Regatta auf der Alster.
Zudem wurde Klaus Warm geehrt. Der Erste Vorsitzende des Altonaer Turnverbands hat seinen Verein seit mehr als 50 Jahren in vielen verschiedenen Funktionen unterstützt und ihn auch geleitet. Er wurde zum „Funktionär des Jahres“ gekürt.

Ehrungssplitter
Frank Schönfeldt Seniorensportler des Jahres

Altona/Starnberg In Abwesenheit wurde auch Frank Schönfeldt geehrt. Der Segler vom Mühlenberger Segelclub sicherte sich in der Bootklasse der Conger/Varianta 2013 die Deutsche Meisterschaft und wurde als „Senioren-Sportler des Jahres“ gewählt. Weil der Preisträger sich am Freitagabend schon auf dem Weg zur Bundesliga-Regatta auf dem Starnberger See befand, nahm der junger Vereinskamerad Jacob Ahlers Schönfeldts Siegerpokal entgegen. rp

Viel Applaus für das Rahmenprogramm
altona Auch das Rahmenprogramm der Sportlerehrung konnte sich sehenlassen und trug wieder einmal seinen Teil zur fröhlich-entspannten Atmosphäre bei. Sowohl die jungen Turnkinder vom Rissener SV als auch die Bauchtänzerinnen vom Altonaer Turnverband wurden vom Publikum mit großem Applaus bedacht. Für die musikalische Unterhaltung waren diesmal die Memphis Blue Dogs zuständig, die bei Gästen, Sportlern und Juroren für gute Stimmung sorgten, bevor das leckere Büfett geplündert wurde. rp

Altonaer für Algerien an den Start?
altona/Algerien Leichtathlet Mourad Bekakcha heimste bei verschiedenen Meisterschaften im Langstreckenlauf schon 23 Pokale ein. Dabei wäre aus dem 36-jährigen Deutsch-Algerier vor einigen Jahren fast ein Profifußballer geworden. „Ich habe in der 2. algerischen Liga gespielt“, erzählt der „Sportler des Jahres 2014“. Inzwischen hat sich Bekakcha allerdings andere Ziele gesetzt und möchte bei den nächsten Olympischen Spielen unbedingt für Algerien an den Start gehen. rp
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