Boxmatinee in Altona

Unerfahren, aber mit viel Herz dabei: Unter den Augen des Pubklikums lieferten sich Alexander Saenko (Nordschmiede, l.) und Adriano Brauer (Hankook) einen spannenden Kampf. Foto: rp
Hamburg: SV Polizei Hamburg von 1920 e. V. |

SV Polizei bot auch Anfängern die Chance, sich zu zeigen

von Rainer Ponik

Seitdem die Hamburger Meisterschaften in der Verbandssporthalle in Als-terdorf ausgetragen werden, steht die Sporthalle an der Haubachstraße nur noch selten im Blickpunkt der Hamburger Boxerszene. Zumindest einmal im Jahr kommen die Fans aber doch noch nach Altona, wenn der SV Polizei Faustkämpfer aus Hamburg und Umgebung zu seiner inzwischen schon traditionellen Boxmatinee einlädt.
„Wir wollen gerade den noch unerfahreneren Boxsportlern die Chance geben,
erste Kampferfahrungen zu sammeln“, sagt Abteilungsleiter Dettmer Gerdes So standen am Sonntag insgesamt 16 Kämpfe auf dem Programm, in denen die Aktiven – vom Anfänger bis zum erfahrenen Senior – nach Herzenslust die Fäuste fliegen ließen.
Klar, dass auch Faustkämpfer des Gastgebers im Ring standen. Einen guten Eindruck hinterließ Nawid Asefi, der im Kampf gegen seinen Gegner Muhammad Bali (TSV Plön) seine Reichweitenvorteile nutzte, aber auch durch schnelle Beine und harte Schläge zu überzeugen wusste.
Der weitaus erfahrenere Kevin Kadiru, der im vergangenen Jahr immerhin Dritter der Deutschen U18-Meisterschaften wurde, bot in seinem Fight gegen den Eilbeker Zlatko Strauch dagegen eine enttäuschende Leistung. Aufgrund der unsauberen Boxweise, mit der er den Hamburger Meis-ter im Schwergewicht zu beeindrucken versuchte, erhielt Kadiru zwei Verwarnungen und verlor den Kampf deutlich nach Punkten.
Für den BSV 19 stand Lorenzo Servadei im Ring. Der etwas unorthodox agierende Bahrenfelder rang dem Buxtehuder Darian Neumann ein Unentschieden ab.
Der mit Spannung erwartete Mittelgewichtskampf zwischen Agons Ibrahim Bazuev und dem Luruper Ferhat Öztas war schon nach der ersten Runde zu Ende, weil sich Öztas einen Muskelabriss im linken Unterarm zugezogen hatte. Bis dahin hatten sich beide Hauptkämpfer einen sehr ausgeglichenen Schlagabtausch geliefert.
Von weiteren Verletzungen blieben die Aktiven allerdings verschont, sodass Sportler und Zuschauer am Ende gut gelaunt die Heimreise antreten konnten.
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