Trio Ahava – „Ein Freundschaftsspiel“

Wann? 07.10.2017 20:00 Uhr

Wo? Alte Druckerei Ottensen, Bahrenfelder Straße 73D, 22765 Hamburg DE
Hamburg: Alte Druckerei Ottensen | Ottensen.

Der Klarinettist Eduard Don wurde schon als sechsjähriges Kind von der Spezialschule für Musik in Moldavien aufgenommen. Im Jahr 1991 zog seine Familie nach Israel, wo er dank seiner Begabung seine Ausbildung an der Musikschule in Tel Aviv fortsetzen konnte. Begeistert vom absoluten Gehör und den musikalischen Fähigkeiten Eduards, unterstützte der Pädagoge Itzhak Kazap den Jungen bei den Vorbereitungen für Wettbewerbe, die er mit großem Erfolg alljährlich gewann. An den Besuch des Konservatoriums schloss sich ein Masterstudium bei Professor Ilan Schul in Jerusalem an, das er 2006 mit Auszeichnung beendete. Unterstützt und inspiriert durch die Zusammenarbeit mit erfolgreichen Musikern wie Giora Feidman, Kolja Blacher, Natalia Gutman, Franklin Cohen, Philippe Cuper entwickelte er in seinem Spiel technische Unabhängigkeit, erweiterte seine klangliche Farbpalette und eignete sich auf diese Weise eine gewisse Unverwechselbarkeit des Spiels an. 2007 wurde er Klarinettist beim Sinfonieorchester in Haifa unter der Leitung von Noam Scheriff. Eduard Don spielte mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Dudamel sowie mit dem Orchester der Israeli Opera unter der Leitung von Asher Fisch. In Deutschland war Eduard Don zuletzt als Solist im Klarinettenkonzert von Mozart gemeinsam mit der Neuen Philharmonie Hamburg in der Laeiszhalle Hamburg zu hören. Seine Leidenschaft gilt allerdings der Kammermusik.

Julia Mensching studierte Viola bei Andra Darzins und Jaap Zeijl an der Hochschule für Musik in Hamburg. Vorausgegangen waren Preise auf Bundesebene bei „Jugend musiziert“ seit dem zwölften Lebensjahr und als jüngstes Mitglied eine mehrjährige Mitwirkung im „Albert-Schweitzer-Jugendorchester“. Noch in ihrer Schulzeit nahm sie Jazzbratschenunterricht bei Mike Rudledge (ehem. Mitglied von „String Thing“), gründete ein Improvisationsstreichquartett und trat als jüngstes Ensemblemitglied mit TonArtHamburg auf. Ihr Interesse an zeitgenössischer Musik vertiefte sich während des Studiums durch den Kontakt mit „Live Elektronik“ bei Prof. Erdmann und in Improvisationsseminaren bei Prof. Peter Michael Hamel. 2006 schloss Julia Mensching ihr Studium mit dem Diplom an der Hochschule für Musik in Frankfurt ab, wo sie auch Barockbratsche studierte. Meisterkurse bei Tabea Zimmermann, Thomas Riebl u.a. rundeten die Ausbildung ab. Bereits während des Studiums spielte sie im Hessischen Staatsorchester Wiesbaden sowie im Folkwang-Kammerorchester.

Andrea Merlos Liebe zur klassischen Musik siegte im Alter von 8 Jahren gegen den Widerstand seiner Eltern und er begann mit dem Klavierspiel. Nachdem er 2003 am Liceo Classico und 2004 am Konservatorium in Parma sein Klavierstudium in Italien beendet hatte, führte er auf Einladung des prominenten Pianisten Lee Kum Sing seine Studien an der Musikakademie von Vancouver, Kanada, fort, und schloss dort 2007 mit Auszeichnung ab. Sein ausgeprägtes Interesse an russischer Musik führte ihn nach Moskau. Am Konservatorium studierte er bei Vera Gornostaeva, dem georgischen Pianisten Ruvim Ostrovsky und dem berühmten Pädagogen Valery Piassetsky. Seit 2014 komplettiert er seine Fähigkeiten an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater bei Ralf Nattkemper. Als Solist, mit Orchester und in Kammerensembles war und ist er in Italien, Kanada, den USA, Russland, der Ukraine, Österreich, Polen und Deutschland zu hören. Im März 2014 spielte er ein Chopin gewidmetes Programm mit der Baltischen Philharmonie in Danzig und in der Smolny Kathedrale in St. Petersburg.
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