Spielplatz für alle braucht 100.000 Euro

Sie setzen sich für Onkel Rudi ein: die Mitglieder des Fördervereins der Kinder der Kita Markusstraße. Foto: Janet Hesse

Förderverein der Kita Markusstraße sammelt für „Onkel Rudi“, den ersten inklusiven Spielplatz in Hamburg

Von Miriam Kopf. Seit Jahren schon möchte „Onkel Rudi“ alle Kinder zum spielen einladen können, egal, ob sie mit oder ohne Behinderung zu ihm wollen. Doch noch ist der alte Herr dafür nicht ausgestattet. Überhaupt ist er in die Jahre gekommen. Seine Freunde, der Förderverein der Kinder der Kita Markusstraße, tun alles, um das zu ändern. Wie Onkel Rudi, der benachbarte öffentliche Spielplatz, wieder fit gemacht werden soll, wissen die Kinder und Erwachsenen der inklusiven Kita Markusstraße längst. Auch sind die Kosten schon fast gedeckt. Aber eben nur fast.
Denn der erste gemeinsame Spielplatz für Kinder mit und ohne Handicap in Hamburg wird teuer: 380.000 Euro sind veranschlagt. Stadt, Stiftungen, private Geldgeber haben schon einiges rausgehauen. „Nur noch“ 100.000 Euro fehlen.
Doch im Frühjahr 2017 soll Onkel Rudi schon aufpoliert werden. Ob auf dem Trampolin, an der Tischtennisplatte, an der Kletteranlage oder auf der Wippe – jedes Kind wird sich hinterher barrierefrei bewegen können. Selbst an sehbehinderte Kinder ist in Form von Orientierungshilfen gedacht.
Doch neben tollen neuen Spielplatzattraktionen kosten genau diese Extras: ein Fallschutz an der Kletteranlage beispielsweise 3.500 Euro, ein Orientierungssystem am Boden und weitere Seh-Hilfen zusammen 11.000 Euro.
Die Initiatoren aber bleiben optimistisch, dass sich weitere Spender finden, die von Onkel Rudi und seinem Konzept genauso überzeugt sind wie sie.
Kontakt: Förderverein der Kinder der Kita Markusstraße, Leslie Strohmeyer, E-Mail: spielplatzfueralle@gmx.de
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