„Mauschelei“ von Bahn und Senat?

Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde der Bahnhof in den 50er-Jahren wiederhergestellt, jedoch rund 20 Jahre später im Zuge der unterirdisch entstehenden S-Bahn-Station abgerissen. 1979 wurde der neue Bahnhof, so wie wie ihn heute kennen, eröffnet. Gegen den Abriss des alten Bahnhofs hatten sich viele Altonaer entschieden, aber erfolglos gewehrt. Foto Erika Faber

Initiative Prellbock Altona veranstaltet eigene offene „Bürgeranhörung“

Bürgeranhörung selber machen: Die Initiative Prellbock Altona versucht den geplanten Umzug des Fernbahnhofs Altona zum Diebsteich zu verhindern (das Elbe Wochenblatt berichtete). Die Ini beklagt mangelnde Bürgerbeteiligung und Transparenz. Deshalb organisiert sie eine Bürgeranhörung im Sitzungssaal des Altonaer Rathauses am Montag, 11. Juli, um 18 Uhr.

Keine Antwort auf offenen Brief

Am 7. April hatte die Bahn eine Infoveranstaltung gemacht, „die nur wenigen bekannt“ war. Dort habe die Bahn „eine offene Diskussion verhindert, in dem sie Vertretern der Bürgerinitiative das Mikrofon entzog“, kritisiert Michael Jung von Prellbock Altona.
Jung hatte am 31. März einen offenen Brief an Bürgermeister Olaf Scholz und Bahnchef Rüdiger Grube mit Fragen unter anderem zur Finanzierung des Projektes und den Auswirkungen auf den Stadtteil, der Gestaltung des Bahnhofsumfeldes im Standort Diebsteich geschrieben. Eine Antwort darauf hat die Initiative weder von Scholz noch Grube bekommen. „Das Gemauschel hinter den Kulissen geht weiter“, kritisiert die Bürgerinitiative.
❱❱ www.prellbock-altona.de
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