Flucht nach DIN

8 Beispiele der fast 50 Fotografien von Altonas Fluchtwegen, die die Projektgruppe [völlig] sinn-los für die altonale ausgewählt hat und im DB-Reisezentrum im Altonaer Bahnhof ausstellt.
Hamburg: DB-Reisezentrum |

Am 1. Juli findet die Schaufenstergalerie der altonale statt. Die Projektgruppe [völlig] sinn-los ist mit ihrem Projekt Flucht nach DIN im Schaufenster des DB-Reisezentrums vertreten. Die Künstlerinnen haben das von den Veranstaltern vorgegebene Thema Flucht auf den kleinen Raum Altona reduziert und machen darauf aufmerksam, dass die Probleme in der heutigen Wohlstandsgesellschaft weit entfernt sind von denen Asyl­­suchen­der. Flüchtende haben alles verloren und ha­ben einen für uns unvorstellbaren Fluchtweg hinter sich. Mit dem Projekt Flucht nach DIN möchten die drei Künstlerinnen Helga Adam, Andrea Nimax und Susanne Kleiber den Blick schärfen für den sicheren Raum, der uns umgibt.

Die Fluchtwege, mit denen wir konfrontiert werden in unserer „heilen Welt“, ­müssen nur bei akuter Gefahr be­treten werden und können – falls sie überhaupt in Anspruch ge­­nom­­men werden müssen – nach kurzem Weg ins Freie wieder verlassen werden. Dazu kommt der Luxus, dass sie ausgeschildert sind und der Norm entsprechen.
Für Ihr das Projekt Flucht nach DIN haben die Künstlerinnen verschiedene Fluchtwege in Ottensen und Altona fotografiert, die sie in den Fenstern des DB-Reisezentrums im Altonaer Bahnhof dokumentieren. Die Fluchtwege und die dazugehörigen Orte können auf eine im Reisezentrum ausliegenden gedruckten Karte oder auf einer interaktiven Karte, die über den QR-Code digital abrufbar ist, abgelesen und abgewandert werden. Die Gebäude, in denen sich die Fluchtwege befinden, sind meistenteils Baudenkmäler, die auf die entsprechende Seite von Hamburg.de verweisen. Der willige Wanderer, der die Fluchwegroute abläuft, bekommt also neben dem vergleichsweise kurzen Spaziergang von 6,8 km auch Einblick in Gebäude Altonas, an denen man in der Hektik des Alltags meist achtlos vorübergeht.
Mehr zum Konzept der Künstlerinnen und einen Link zur interkaktiven Karte finden Sie auf der Homepage der Projektgruppe. Die Künstlerinnen hoffen auf viele Gäste und auf den Publikumspreis, der von altonale initiiert wurde. Termine für Führungen durch die Schaufenstergalerie mit Chrisdian Wittenburg finden Sie auf der Seite der altonale.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.