Flohmarkt für Flüchtlinge

Pastor Björn Begas von der Lutherkirche Bahrenfeld (r.) freut sich über einen Scheck von den Mitorganisatoren des Arnoldstraßenfestes Hans-Jörg Munke, Karen Munke, Marie Luise Schirmer (v.l.).findet es jährlich nach den Sommerferien zwischen Fischers-Allee und Große Brunnenstraße in Ottensen statt. Das nächste Mal voraussichtlich am 3. September.

Überschüsse und Spenden des Arnoldstraßenfest gehen an die Luthergemeinde

Von Hans-Jörg Munke. Freude bei der Flüchtlingshilfe der Luthergemeinde. Insgesamt 2.000 Euro konnte am vergangenen Donnerstag Pastor Björn Begas von der Luthergemeinde Hamburg-Bahrenfeld entgegennehmen. Mit Spenden und Überschüssen des Arnoldstraßenfestes (ASF) 2015 unterstützen die Bewohner der Arnoldstraße die Flüchtlingshilfe der Kirchengemeinde.
„Das Geld dient der Inneneinrichtung einer kleinen Flüchtlingsunterkunft im Luthergarten, ein Gelände von 15.000 Quadratmetern, das am Holstenkamp in Altona liegt und von der Luthergemeinde betreut wird“, sagt Begas. Neben Flächen für Urban Gardening verschiedener freier Gruppen finden sich auf dem ehemaligen Schrebergartengelände drei Kirchenkaten. „Die wurden im Rahmen eines Projekts für Obdachlose errichtet. Nach dem Projektende standen die Häuser leer und wurden von Junkies verwüstet“, so Begas. „Diese Häuser päppeln wir jetzt wieder auf, eines als Vereinshäuschen und eines als Notunterbringung für Flüchtlinge, wofür auch die Spende des Arnoldstraßenfestes verwendet werden soll.“ Die Nutzung des dritten Häuschens sei noch unklar.
Die 2.000 Euro waren zusammengekommen, weil Mitorganisatorin Marie-Luise Schirmer auf dem letzten Fest eine zusätzliche Spendensammlung für die Flüchtlingshilfe initiierte. Zudem spendeten einige Teilnehmer ihre gesamten Flohmarkteinnahmen.
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