Es tut sich was in Altona

Hamburg: Boutique California |

Zur altonale 19, dem großen Kulturfest, das vom vom 16. Juni bis 2. Juli, stellt die Projektgruppe [völlig] sinn-losin der Schaufenstergalerie Kunst im Schaufenster ihre Arbeit aus. Der Beitrag Puppenhaus später zur Kunst im Schaufensterauf der diesjährigen altonale setzt sich zum von den Veranstaltern vorgegebenen Thema Raum mit den aktuellen Veränderungen Altonas auseinander und stellt das bisherige "Idyll" dem Wandel gegenüber.

Puppenhaus später

Aus dem Konzept der Projektgruppe: Es tut sich was in Altona. Nach und nach schwinden gelebte Stadt-Räume oder werden umgewidmet. Eine Traditions-Badeanstalt wurde zum Fastfood-Tempel, Kleingewerberäume wandeln sich zu Lofts, Werber residieren auf ehemaligen Parkplätzen, Marktflächen sollen bebaut werden. Lebensraum ändert sich: ein Verlust des sozial-urbanen Lebensgefühls! Was bedeutet dies für Lebensraum und Nachbarschaft? Unser Beitrag Puppenhaus später verweist auf die Veränderungen im öffentlichen und privaten Raum. Der Rahmen unserer Arbeit ist ein Puppenhaus, in dem der Betrachter nicht nur dem früheren Idyll begegnet, sondern auch Einblick in aktuelle (digital aufgezeichnete) Baustellen Altonas bekommt. Wir dokumentieren nüchtern und geräuschlos Wandlungsphasen.

Am Spritzenplatz

Das von den Künstlerinnen Helga Adam, Susanne Kleiber und Andrea Nimax gestaltete Schaufenster befindet sich am Spritzenplatz im Laden California, Bahrenfelder Straße 102. Die Künstlerinnen hoffen natürlich noch auf eine Nachnominierung für den altonale-Kunstpreis. Aber sie freuen sich auch sehr, wenn viele Betrachter genau dieses Schaufenster voten, damit sie den Publikumspreis der Kunst-altonale gewinnen. Dafür muss man sich eine Stimmkarte aus dem Laden oder bei einer altonale-Infobude holen, diese ausfüllen mit der Schaufenster Nummer 41 und wieder im Laden abgeben.
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