Hamburg: Rathaus Altona | Am 20.06 versammelten sich ca. 120 BesucherInnen und MitarbeiterInnen der Altonaer Kinder- und Jugendeinrichtungen vor dem Altonaer Rathaus. Gemeinsam wurde eine bunte Mauer aus Stolpersteinen vor dem Haupteingang des Rathauses aufgebaut. Da den Ausschussmitgliedern somit der Eingang versperrt war – begaben sie sich in anregende Diskussionen mit den Jugendlichen und MitarbeiterInnen der Offenen Einrichtungen. Die Stolpersteine sollten mit ihren Aussagen wie: „Juca ist unser zweites Zuhause“ oder „Wir geben 100% - Ihr auch?“, „Bauen statt Hauen – Baui soll bleiben“ und „Eine Familie darf man nicht trennen – der Mädchentreff ist unsere Familie“ auf die Auswirkungen der Kürzungen im Bereich der OKJA hinweisen. Die Ausschussmitglieder sollten dazu bewegt werden der Beschlussvorlage des Jugendamtes nicht zuzustimmen. In dieser Vorlage wird u.a. die Schließung einzelner Einrichtung, wie z.B.: des Mädchentreff Lurup oder des Juca Bahrenfeld vorgeschlagen. Pünktlich zum Sitzungsbeginn wurden die Stolpersteine dann auch im Kollegiensaal aufgebaut. Die Sitzung begann mit einer öffentlichen Fragestunde in der die Besucherinnen des Mädchentreffs Lurup stellvertretend für alle Altonaer Kinder- und Jugendeinrichtungen Fragen zu der Beschlussvorlage an das Jugendamt stellten und deutlich machten, dass sie diese Vorschläge ablehnen. Die Besucher des Juca Bahrenfeld und des Juca Altstadt wählten ihre ganz eigene Form des Ausdrucks, um den JHA zu zeigen, was sie von dieser Beschlussvorlage halten -NIX. Sie haben zusammen mit ihrem Rap-Coach Dashenn einen Protestsong geschrieben, der dem Ausschuss vorgespielt wurde – deutlicher geht es kaum! Dieser Song kann unter folgendem Link im Internet angehört werden
Die Leiterin des Jugendcafés Altona Altstadt Frau Neukirch überreichte Jugendamtsleiterin Frau Geng über 700 Unterschriften von BesucherInnenn und Nachbarn, die sich für den Erhalt der beiden Jucas einsetzen. Dieser engagierte Einsatz der Jugendlichen für die Altonaer Kinder und Jugendeinrichtungen wurde an diesem Abend belohnt. Der Ausschuss lehnte einstimmig (einschließlich der SPD Fraktion) die Beschlussvorlage ab. Damit sind die Einrichtungen noch nicht gerettet – aber dies ist ein klares Zeichen an das Jugendamt und natürlich vor allem an den Senat. Der Vorsitzende Herr Kuhfuss hat diese Sitzung souverän und jugendfreundlich geleitet. Er gab den Jugendlichen genug Raum ihre Fragen, Befürchtungen und Stellungnahmen zu äußern und gab ihnen das Gefühl wirklich ernstgenommen zu werden. So sollte es immer sein!
Hamburg: jugendcafé Altona Altstadt | Von Raphaela Shorina und Mauricio Wertheim - Am Montag, 4. Juni, tagte der Jugendhilfeausschuss Altona in der Grundschule Arnkielstraße. Unter Punkt 7 der Tagesordnung sollte es um die bevorstehenden Kürzungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit gehen. Schon zu Beginn der Sitzung machten Vertreter der Elternschule mit großen Schirmen und dem Statement „Lassen Sie die Elternschule nicht im Regen stehen!“ auf sich...
Hamburg: Juca Bahrenfeld | Wo?: Juca Bahrenfeld, Friedensallee 301, 22761 Hamburg
Wann?: Sonntag 17.06.2012, ab 15.00 Uhr
Wir heißen Kinder, Jugendliche, Eltern und Nachbarn und alle anderen Interessierten herzlich willkommen.
Vorstellung unserer Juca Angebote
Für das leibliche Wohl ist gesorgt (Grillen, Kaffee, Kuchen)
Ab 20.45 Uhr Fussball EM Live auf Leinwand
Für unser Juca Bahrenfeld machen wir uns stark!
Das Jugendamt Altona will das...
Roteiche muss fallen, wenn Neubau kommt - Initiativen und Anwohner sind dagegen. - Von Reinhard Schwarz.
Für viele Bürger ist dieser Baum in den letzten Monaten in den Mittelpunkt des Interesses gerückt: die Roteiche auf dem Goetheplatz. Unbekannte haben bunte Stoffbahnen um den Stamm gewickelt, in den Ästen hängen Christbaumkugeln. Andere haben ein Flugblatt aufgehängt mit der Überschrift: „Für diesen Neubau soll der Baum...
Gema-Tarifreform: Vor allem Diskos zahlen drauf – das Beispiel „Mandalay“ - Christopher von Savigny, Sternschanze – Etwas versteckt, aber beliebt bei Eingeweihten: Im Hochparterre eines alten Bankhauses am Neuen Pferdemarkt ist der Club „Mandalay“. Viermal pro Woche – mittwochs bis sonnabends – legen DJs hier auf, an drei Tagen Soul und House, der Mittwoch ist für Swing-Abende reserviert. Doch wegen erhöhter Gebühren fürs...