Das altonale 16 Plakat wurde gewählt.

1. Platz Claudia Carls. Das Plakat zur altonale 16.
 
(v.l) Christin Stach, Nicole Albers, Sven Ebert, Claudia Carls, Dr. Dagmar Gausmann-Läpple, Manfred Pakusius.
Hamburg: Museumstraße | Das lange Warten hat endlich ein Ende, das diesjährige altonale Plakat ist gefunden. Nicole Albers, Jurymitglied und Kommunikationsdesignerin, stellte am 6. Mai im Hamburger Kinderbuchhaus im Altonaer Museum die Top 10 der besten Motive vor, drei davon wurden geehrt.
Die Jury war begeistert von der fachlich sehr hohen, anspruchsvollen Qualität der eingesendeten 90 Plakatentwürfe, und somit war es in diesem Jahr besonders schwer sich für ein Gewinnermotiv entscheiden zu müssen. „In der Jury aus sieben Mitgliedern gab es natürlich verschiedene Sichtweisen, jeder brachte seine Lieblinge und seine Argumente ins Feld, aber dann hat man schließlich nach vielen Stunden doch gemeinsam eine Entscheidung treffen können“, so Sven Ebert, Jurymitglied und Center-Manager im Mercado.
In diesem Jahr landeten Frauen auf den ersten drei Plätzen. Sie konnten mit einer Gewinnurkunde und einem Preisgeld, das vom Mercado-Einkaufzentrum gesponsert wurde (insgesamt 1.500 Euro) nach Hause gehen.
Mit viel Applaus wurden sie geehrt, danach erklärte Nicole Albers ausführlich ihre Plakatentwürfe.
Platz 1 belegt Claudia Carls, Diplom-Designerin und Illustratorin. Lebt und arbeitet in Hamburg. Sie hat bereits mehrere Ausstellungen gemacht, unter anderem auch vor kurzem im Kinderbuchhaus. Ihr Schwerpunkt ist die Buchillustration, und sie arbeitet auch als Autorin.
Auf ihrem Plakat ist die altonale im Profil als Hamburgerin darsgestellt. Den fließenden Haaren sind spielerisch maritime Elemente zugeordnet, die die Nähe zum Hafen und zur Elbe symbolisieren. Bildnerische Doppeldeutigkeiten findet man viele in diesem Plakat, was sehr spaßig und vielfältig ist. Zum Beispiel sind die Haare auch gleichzeitig Wasser, aus dem getrunken wird, auch Hinweise auf die diesjährige Partnerstadt Kopenhagen gibt es. Vielfalt, Fantasie und Detailliebe des Entwurfs überzeugten die Altonale-Jury ebenso wie die künstlerische und handwerkliche Perfektion des Entwurfs.
Platz 2 ging an die Österreicherin und seit 1998 in Hamburg lebende Illustratorin und Designerin Ingrid Loidold. Ihr Plakatentwurf könnte man unter das Motto stellen "Anheuern auf der Altonale": ein aus schnellen, einfachen Strichen stilisiertes Matrosenhemd ist der Blickfang des Plakates. Auch hier Bezug zur Geschichte und Tradition Altonas mit seiner Nähe zur Elbe. Der zeichnerische Stil und das gewählte Motiv zeigen die Offenheit, die Spontanität und die Internationalität der altonale. Die plakative Schlichtheit gefiel der Jury.
Platz 3 bekam die seit zehn Jahren in Hamburg lebende Designerin und Diplomillustratorin Katrin Dageför. In ihrem Plakatentwurf zeigt sie das Kerngebiet Altona als Herz der Stadt. Wie kommt das Leben in die Straßen, in die Stadt und in die Häuser? Die Hauptschlagader bildet der Altonaer Bahnhof. Der Jury gefiel die Idee, die auch zur altonale passt, sowie die liebevollen zeichnerischen Details.
Damit jeder nochmal schauen kann, was an tollen Entwürfen eingegangen ist und die Jury begeisterte, werden aus der Vielzahl der Einsendungen die besten 31 ausgewählten Plakatentwürfe, darunter auch die Top 10 mit den Gewinnermotiven, vom 19. bis zum 31. Mai im Mercado, Ottenser Haupstraße 10, ausgestellt und ein weiteres Mal in der Kantine des Rathauses Altona, Platz der Republik 1, von 26. Juni bis zum 19. Juli, also fast vier Wochen lang. Tipp: Auch ein Plakatentwurf des Bürgerreporters wird in den beiden Ausstellungen zu sehen sein. Welches, wird nicht verraten. Hingehen, suchen, anschauen!
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