Bürgerbeteiligung, SPD und ECE

von Wochenblatt Netzausgabe 27.09.12
Am 27.09.12 wurde von Anne Krischok ein Bericht in das Wochenblatt gestellt.

„Neue Mitte Altona – Stadt verzichtet vorläufig (!) auf Vorkaufsrecht und einigt sich mit ECE über Flächenentwicklung“ lautet der Titel. Ist das eine Antwort auf meine Zweifel und meiner Kritik an der Ernsthaftigkeit von Bürgerbeteiligungen zur Zeit? (siehe: „Auf offener Bühne geben Politiker zu: Ihnen ist egal, was für Anregungen von Bürgern und Bürgerbeteiligungsverfahren kommen.“ vom 21.09.12 in der Internetausgabe des Wochenblattes)

Oder führt sie ein Selbstgespräch? Anne Krischok wird 4 Mal in ihrem eigenen Bericht zitiert und hat nur positives über die Zusammenarbeit mit ECE zu sagen und ist zuversichtlich, sollte es mit den Investoren so nicht klappen, dass es immer noch nicht zu spät ist, das Baugesetz § 165 anzuwenden. Es ist gut dass die Bürgerbeteiligung wenigstens im Hause Krischok/SPD/ECE funktioniert.

Übrigens: Die ECE ist ein Tochterunternehmen der Otto Group und spezialisiert auf die Planung, Durchführung und das Management von Großprojekten wie Shopping Malls, Bürokomplexen, Logistikzentren und Firmenzentralen.

Da bleibt eben nur zu wünschen, dass Anne Krischok wirklich weiß, wem sie da die Entwicklung eines Stadtteils überlassen möchte.


Tine Renngård, Ottensen
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Thomas Leske, Dr. med. aus Altona | 08.10.2012 | 22:45  
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