Bauen für Gold

Nur ein paar Baustellen
 
...ran an der Bunker

Gentrifizierung Jetzt!

Sehr heufig wird das Wort Gentrifitzierung benutzt, wo und wer es erlebt ist wohl auch mitlerweile bekannt. Wer Gantritizieren, ist vielleicht nicht immer klar.

Ich fühle mich nicht persönlich von Leute die auch in Ottensen gehrne wohnen wollen bedroht. Investoren, Handelskammer und Politik haben schon länger nach die ihre eigenen Interessen gehandelt. Stadtstrukturen und Quartiere ändern sich über die Jahrzehnten mit den Bedurfnissen der BewohnerInnen. Dass unsere Politikern dazu beisteuern die Mieten in die Höhe zu treiben nehme ich sehr persönlich.
Wir werden von einer kaum aufzuhaltenden unfreiwilligen Verschönerungswelle gentrifiziert nach der keier Gefragt hat. Als die Regierung in Tansania einen Haufen Leute umsiedelen wollte, da die mitten in einem Gebiet wohnen in dem Großwildjagd erlaubt werden sollte, haben die von der ganzen Welt zu hören gekriegt was für ein Schwachsinn so etwas ist. Vielleicht kummert es nicht die ganze Welt was in Ottensen los ist, es kummert hier jedoch genugend BewohnerInnen dass es auch den Politikern wichtig sein sollte.

Was in Ottensen, Altona Altstadt und einigen anderen Stadtteilen in Hamburg passieren ist ein Investor-Boom. Jede Möglicgkeit wird geprüft, Grundstücke und Häuser werden hin und her verkauft wie beim Monopoly, und die Stadt und Bezirke spielen fleißig mit.

Nun, jetzt doch eine Bremse vom Planungsauschuss. Erstmal keine Bebauung auf der Ecke Ottenser Hauptstr./Bahrenfelderstr. Eine Zukunftsvision von einem Star Architekten mitten im Dorf. Andre wäre froh drüber so ein Gebäude in ihre Nähe zu kriegen.
An sich finde ich die Skizze interessant, ungrade Fassaden und die Spiegelung der Umgebungen spannend. Doch bitte in der Hafen City und nicht mitten im Dorf.
Vielleicht ist das Eckgebäude (Telecom Laden) nicht das schönste Beispiel an Häusern in Ottensen, dafür stimmt sich die höhe mit die nebenligenden Bauten ab und lässt die Sonne auf die Straße scheinen. Genau so die Häusern aud der Barnerstr./Bahrenfelderstr. Die sind auch etwas, was hier das Dorf ausmacht.

In dieser Sache will die Politik plötzlich ausführliche Bürgerbeteiligungen haben. Wenn es um die Gründstücke eines privaten Investors geht, keine Beteiligung wenn es um diese, die uns, also dem Staat, gehören?

Es wird nicht um einen Stadtteil in dem nur geschlafen wird gekämpft. Nichts ist eben nur Schwartz Weis. In dem Plan in dem Wohnungen auf dem Zeiseparkplatz gebaut werden sollte ist das Erdgeschoss für Buisiness gedacht. Auf den Kolbenschmidtgelände haben sich Kleinunternehmer etabliert und wollen weiter bleiben. Ecke Gaußstr./Bahrenfelderstr. wird ein Werkhof fertiggestellt. Abgesehen von all den kleinen Läden, Galerien, Werkstätten, Drückereien, Service Branchen, Cafés, Bäckereien und so weiter die es schon gibt. Noch gibt. Die, die sich noch die Mieten leisten können.

Im keiner Diskussion dürfen die Vertröstungen mit der Neue Mitte Altona, Hermes Eulen Neubau und andren Vorhaben fählen, die erst im zig Jahren realisiert und fertig stehen werden. Nach Informationen vom Januar 2014 sollte das Bauen am Zeiseparkplatz schon längst begonnen haben und Leute hätten dort bereits in absehbarer Zeit einziehen können. Einige Gründe: Bebauungsplan von 1999, ein Schwenk und ein Dobbelschwenk, der Rechtsstaat.

Der Altona Bau- und Sparverein braucht auch neue Räume für seine Gäschäfte.
Behrendt Wohnungsbau und ALTOBA sind gemeinsame Eigentümer der Barnerstr. 14, dem Hochbunker Ecke Gaußstr. Dieser wird demnächst abgerissen und ein Bürogebäude da gebaut. Die alte Bürogebäude in der Max Brauer Allee/Goethe Alle in Altona Altstadt wird zu Wohnungen umgebaut. Was mich ein bischen überracht hat zu hören. Ich habe mehrmals gelesen so etwas sollte so teuer sein, nur Abriss und Neubau würde sich in solchen Fälle lohnen. Oft kamen diese Argumente in Diskutionen über Günstigen Wohnraum und Büroleerstand.

Ich kann nicht verschtehen, dass es keine andren, genügend großen Ort in Hamburg geben sollte, den die WPP beziehen könnte. Es wäre doch ein schlauer Schachzug für eine Werbeagentur, dabei zu helfen einen nicht so bekannten/belebten Stadtteil zur Atraktivität zu verhelfen. Hier in Ottensen haben wir mehr Atraktivität als wir manchmal verkraften können.

Tine Renngård,
Ottensen 07.12.14


https://www.facebook.com/Gentrifidingens/posts/400...

http://www.hinzundkunzt.de/buergerbegehren-fuer-wo...

http://www.abendblatt.de/hamburg/article135080326/...

http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article13504376...

http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Altona-Buerg...

http://www.hinzundkunzt.de/buros-statt-sozialwohnu...

http://www.abendblatt.de/hamburg/article134874537/...

http://quartier-magazin.com/aktuelle-ausgabe/heiml...

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/articl...

http://www.altona.info/2014/11/15/bebauung-zeisepa...

http://www.elbe-wochenblatt.de/altona/lokales/das-...

http://www.abendblatt.de/hamburg/article117146792/...

http://www.elbe-wochenblatt.de/altona/lokales/wann...

http://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article132...
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