Teilhabe und Beteiligung

Wann? 07.12.2012 19:00 Uhr

Wo? Werkstatt 3, Nernstweg, Ottensen, 22765 Hamburg DE
Hamburg: Werkstatt 3 | Zeit: 7. Dezember 2012 / 19 Uhr
Ort: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32 – 34

Sind Genossenschaften geeignete Organisationsformen für eine solidarische Gesellschaft?
Podiumsgespräch mit Diskussion am Beispiel KEBAP
KulturEnergieBunkerAltonaProjekt

Mit:

Dr. Tobias Behrens

Genossenschaft im gesellschaftlichen Kontext /
STATTBAU HAMBURG Stadtentwicklungsgesellschaft mbH
www.stattbau-hamburg.de

Dr. Stefan Lübben

Genossenschaft Energie / Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG – Solarstrom aus Bürgerhand
www.buergersolarkraftwerke-rosengarten.de

Sören Fenner

Genossenschaft Kultur / WIESE, Initiative für ein theatrales Produktions- und Bildungszentrum
www.komm-auf-die-wiese-de

Ulrike Sitte

Genossenschaft Quartier / Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG
www.gaengeviertel-eg.de


Moderation:

Heike Breitenfeld, KEBAP e.V.
Karin Heuer umdenken hbs HH e.V.

Eintritt frei

Während sich global wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen in den letzten Jahren weiter zuspitzen, entstehen lokal vermehrt Graswurzelinitiativen. Sie engagieren sich für die Aneignung als entfremdet empfundener Lebensbereiche. Das bedeutet: Stadt selber machen, Energie selber machen, Nahrung selber machen,
Kultur selber machen. Diese Bewegung ist in ihrer lokalen Vielfältigkeit und guter regionaler Vernetzung stark und beweglich.
Sie gibt sich nicht mehr zufrieden mit von oben moderierten Beteiligungsverfahren, sondern fordert ein Neudenken der politischen Gestaltungskultur: Projekte wie das Mietshäusersyndikat, das Gängeviertel, das Centro Soziale und KEBAP zeigen
einen neuen Weg: BürgerInnen entwickeln ein Konzept, stellen dieses öffentlich zur Diskussion und gleichzeitig der Politik vor und beteiligen derart Öffentlichkeit und Politik an der Ausformulierung und Realisierung. KEBAP ist ein basisdemokratisch organisiertes Teilhabeprojekt, das sich nur in solch neuen vielschichtigen Kooperationsformen verwirklichen lässt. Grundlegend für solche Projekte ist die wirtschaftliche Organisationsform. Im Jahr der Genossenschaften erhält die Idee des solidarischen Wirtschaftens daher wieder regen Zuspruch. Auch KEBAP will sich genossenschaftlich und gemeinwohlorientiert organisieren. Die Energieproduktion
soll langfristig den Kulturteil mittragen, um die Mieten niedrig zu halten und sozial/gemeinschaftlich genutzte Räume zu finanzieren. Exemplarisch am KEBAP wollen wir diskutieren, wie man eine Genossenschaft gründen könnte, die die Ausrichtungen Kultur und Energie vereinigt. Kann die Förderung wünschenswerter
gesellschaftlicher Entwicklungen monetäre Rendite ersetzen?
Welche Erfahrungen existieren bereits?
ReferentInnen aus unterschiedlichen Bereichen werden mit uns ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen.

Eine Veranstaltung von:
umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. www.umdenken-boell.de
in Kooperation mit KEBAP e.V. www.kulturenergiebunker.de



http://www.energie-experten.org/startseite/top-the...
http://www.sandergala.de/urban-gardening-hamburg-a...
http://anderslebenhh.blogspot.de/2012/05/ihr-werde...

Ein technisch ähnliches Projekt, welches nicht genossenschaftlich organisiert ist, wird zur Zeit in Wilhelmsburg realisiert:
http://www.hamburgenergie.de/ueber-uns/aktuelles/d...
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