Die Türkei und der Holocaust

Wann? 01.11.2013 19:00 Uhr

Wo? W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg DE
Hamburg: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. |

Zwei Vorträge gehen der wechselvollen Geschichte der Juden des Osmanischen Reiches und der Türkei nach sowie der Entstehung des modernen türkischen Nationalstaats und dessen Minderheitenpolitik. Eike Stegen beleuchtet unter anderem die Beziehungen zwischen NS-Deutschland und der Türkei im Zweiten Weltkrieg und die ambivalente Politik Ankaras gegenüber Flüchtlingen und Exilsuchenden aus dem Deutschen Reich.

Anschließend geht Berna Pekesen in ihrem Vortrag auf die türkisch-jüdische Beziehungsgeschichte ein. Sie zeigt auf, wie in der Zeit von 1918 bis 1942 eine explosive Mischung aus Frustration und Chauvinismus entstand, die sich gegen alles Fremde entlud, auch gegen Juden.

Die Veranstaltung ist die dritte öffentliche Veranstaltung in der Reihe „Begegnungen in Geschichte und Gegenwart: Deutschland und die Türkei. Zum Umgang mit differierenden Erinnerungskulturen in der multi-ethnischen Gesellschaft.“

Mit Berna Pekesen (Uni Hamburg), Eike Stegen (Haus der Wannsee Konferenz,Berlin) Moderation: Doğan Akhanlı (Recherche International, Köln)

Veranstaltet vom Institut für Migrations- und Rassismusforschung.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe bei imir

Ort: W3, Saal
Preis: Eintritt frei
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