Das Ende der Unschuld - Die Gewerkschaften Südafrikas nach dem Marikana Massaker

Wann? 10.04.2014 19:00 Uhr

Wo? Werkstatt 3, Nernstweg, Ottensen, 22765 Hamburg DE
Südafrika 1994 bis 2014 - Zwanzig Jahre nach der Apartheid
Hamburg: Werkstatt 3 |

Es waren schockierende Bilder, die um die Welt gingen: Im August 2012 wurden 34 Bergleute einer Platin-Mine in Marikana bei Rustenburg von der Polizei mit Schnellfeuergewehren während eines Streiks erschossen und 78 Streikende verletzt. Der spontane Arbeitskampf wurde sowohl gegen das Unternehmen als auch gegen die etablierte Bergarbeitergewerkschaft NUM geführt.

Nach nahezu sechs Wochen waren die Streikenden erfolgreich und sie erreichten eine Lohnerhöhung von 22%.

Das Marikana Massaker hat die gewerkschaftliche und politische Landschaft im Post-Apartheid Südafrika jedoch drastisch verändert. So hat die größte Einzelgewerkschaft Südafrikas, die Metallarbeitergewerkschaft NUMSA, jüngst den Bruch mit der verbündeten Regierungspartei ANC verkündet und sich auf den Weg gemacht, eine sozialistische Alternative zu gründen. Die Bedeutung von Marikana für die südafrikanischen Gewerkschaften und ihre politischen Perspektiven sind Gegenstand des Vortrags. [Mit Carmen Ludwig (Justus-Liebig-Universität Giessen)]

Veranstaltet von der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg in Kooperation mit der W3 und Assoziation A

Ort: W3-Saal

Preis: 3,-
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