Bronzezeit, Steinzeit – heute Plastikzeit?“ Einladung zum Film und Podiumsdiskussion am 28.10. im Lichtmeßkino in der Gaußstraße 25

Plastik - leider auch in den Meeren auffindbar (Foto: Lizenzfreies Bild über Wikimedia)
Hamburg: Kino Lichtmeß | Anne Krischok (SPD): „Schauen Sie sich mit mir den Film „Plastic Planet“ an und diskutieren Sie mit uns dieses umweltpolitisch wichtige Thema Plastikmüll.“


Wie gehen wir mit den Massen an Plastik um? Welche Alternativen gibt es? Welche Regelungen wären wünschenswert? Was können Industrie, Politik und Verbraucher leisten?

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt für Dienstag, den 28.10.2014, ab 19.00 Uhr, in das Lichtmeßkino in der Gaußstraße 25 zum politischen Filmabend ein. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Zu Beginn wird der Film „Plastic Planet“ gezeigt, danach findet eine Podiumsdiskussion mit Anne Krischok (SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses in der Hamburgischen Bürgerschaft), Sascha Roth (Referent für Umweltpolitik beim NABU) sowie Dr. Rüdiger Baunemann von PlasticEurope Deutschland e.V. stattfinden. Danach erhält das Publikum das Wort und kann Fragen stellen. Die Veranstaltung wird von der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Auch die Politik hat das Thema erreicht: Neben dem Europäischen Parlament hat sich der Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft unter Vorsitz von Anne Krischok (SPD) mit diesem Thema in Expertenanhörungen beschäftigt. Fakt ist, dass Plastik aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Jährlich werden über 200 Mio. Tonnen verschiedener Kunststoffe produziert und weiterverarbeitet. Es sind nicht nur die Plastiktüten und Getränkeflaschen, heute bestehen viele Kleidungsstücke aus Textilfasern und auch die Medizin nutzt dieses Material. Durch tägliche Einkäufe und handelsübliche Verpackungen werden jedes Jahr etwa 500 Kilogramm Plastikmüll von einer Person produziert. Diese Tatsache ist besonders problematisch, da Kunststoffe erst nach hunderten von Jahren zersetzt werden können und somit eine chemische Bedrohung für das Ökosystem darstellen.
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