Agroindustrie in Paraguay: Landraub und Hunger

Wann? 14.11.2014 19:00 Uhr

Wo? Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg DE
Hamburg: Werkstatt 3 | Foto, Diskussion / 3,-
Mit Marcos André Glauser Ortiz (Ethnologe, Paraguay)
Vertreibungen, Morde, Versprühen chemischer Substanzen –
gängige Methoden der Agroindustrie um Indigene und Kleinbäuer_
innen ihres Landes zu berauben. Deutschland importiert
Soja, Fleisch und Holzkohle aus Paraguay und trägt damit zu den
verheerenden Folgen der Gewalt bei. Marcos André Glauser Ortiz, Asunción, Paraguay, studierte Ethnologie in Mexiko und Ökologische Landwirtschaft in Spanien. Seit 2008 führt er Untersuchungen und Forschungsarbeiten durch über Ernährung und die Verwendung natürlicher Ressourcen in traditionellen Gemeinschaften, über die Folgen des Bergbaus sowie die Auswirkungen der Landverkäufe an ausländische Investoren und den grossflächigen Anbau von Soja in Paraguay. Glauser ist Mitglied verschiedener paraguayischer NRO. Sein besonderes Interesse gilt den Bedingungen für Ansiedlungen von kleinbäuerlichen und indigenen Gemeinschaften, der Stärkung kultureller Eigenarten und der Förderung wirtschaftlicher Tätigkeiten in indigenen Gemeinden. Gegenwärtig arbeitet Glauser an seiner Dissertation im Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn. Veranstaltet im Rahmen der Lateinamerikatage. Veranstaltet von FIAN, FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk für das Recht auf Nahrung, Lokalgruppe Hamburg. Gefördert von „Nordkirche Weltweit, Zentrum für Mission und Ökumene“. Hamburg und FIAN Deutschland e.V., Köln
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.