70 Jahre nach Kriegsende – Erinnerungskulturen zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn

Wann? 12.11.2015 19:30 Uhr

Wo? W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Nernstweg 32, 22765 Hamburg DE
Hamburg: W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik | Do, 12.11.2015, 19:30

Mit Tobias Weger (Historiker, Oldenburg)

Der bayerische Innenminister Herrmann (CSU) bezeichnete in einer Talk-Show Ende August den Vorschlag, Geflüchtete „Vertriebene“ zu nennen als „Beleidigung“ für die vor 70 Jahren aus den Ostgebieten vertriebenen Menschen. Die sich daran anschließene Kontroverse zeigt wie aktuell das Thema Erinnerungskultur ist. Fragen der Kriegsschuld außen vor zu lassen und Vertriebene als Kriegsopfer darzustellen ist eine beliebte Wendung vor allem von Vertriebenen-Verbänden. Dies belastet die deutsch-tschechischen und deutsch-polnischen Beziehungen. Wie aber kann und sollte eine sensible Erinnerungs- und Gedenkpolitik in Deutschland 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs aussehen? Und welche Rolle spielt sie bei den aktuellen Debatten zum Thema Flucht?

Ort: W3-Saal
Preis: 3,-

Wir danken den Förderern 'Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft' und 'Katholischer Fonds Kooperation Eine Welt'.

*Die Räumlichkeiten sind derzeit leider nicht barrierefrei zugänglich.

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