32 x Beethoven von Hinrich Alpers

Wann? 19.06.2016 16:00 Uhr

Wo? Alte Druckerei Ottensen, Bahrenfelder Straße 73D, 22765 Hamburg DE
Hamburg: Alte Druckerei Ottensen | Ottensen. Neue Sonntags-Konzertreihe in der Alten Druckerei Ottensen
HINRICH ALPERS spielt Klaviersonaten von Beethoven komplett!

Ludwig van Beethoven: 32 Sonaten für Klavier - gespielt von Hinrich Alpers

Im Jahr 2016 und 2017 wird Hinrich Alpers im Souterrain der „Alten Druckerei Otten-sen“ (Hinterhof der Bahrenfelder Str. 73d, Nahe Spritzenplatz) alle Klaviersonaten von Beethoven spielen.

Die „Alte Druckerei Ottensen“ beherbergt im Souterrain nicht nur ein Weinlager aus-erlesener Weine, sondern ist auch Spielort des Musikprofessors Dr. Herbert Bruhn, der dort regelmäßig Konzerte verschiedenster Couleur ausrichtet. Der pensionierte aber überaus aktive Musikkenner bietet dabei eine intime wie intensive Atmosphäre, der zum Austausch über Musik, Komposition, Musikpsychologie und –geschichte anregt. Die Inhalte wie deren Vermittlung richten sich dabei an Laien wie an Kenner gleichermaßen.

Mit der Konzertreihe des mehrfach ausgezeichneten Hinrich Alpers ist Bruhn nun ein Coup gelungen, den Liebhaber von Klavierkonzerten und auch Beethoven sich nicht entgehen lassen können und der selbst für Ottensens Klassik-Fans ein außergewöhnlicher Leckerbissen ist.

Herbert Bruhn: „Das ist ein besonderes Ereignis, denn die Klaviersonaten von Beethoven waren für mich um die Jahreswende 1960/61 der Einstieg in die besondere Welt der klassischen Musik. Ich bekam Klavierunterricht und suchte mir bereits nach wenigen Wochen die beiden grünen Sonatenalben heraus, aus denen auch meine Mutter spielte. Wenig später begann ich auch die Rundfunkprogramme zu durchsu-chen, um berühmte Pianisten mit meinem frisch erworbenen Tonbandgerät von Grundig TK 46 aufzunehmen – natürlich in mono und bei einer Bandlaufgeschwindigkeit von 4,75 cm/Minute.“ Und schon ist er im Thema drin: „Friedrich Gulda schien mir jung und frisch, Kempf und Backhaus mochte ich am liebsten, während Emil Gilels mir etwas unheimlich war. Rudolf Serkin war ebenfalls einmal in der Musikhalle. Die Hammerklaviersonate hat mich damals eindeutig etwas aus dem psychischen Gleichgewicht gebracht, so stark war der Eindruck des zierlichen älteren Herren mit der runden Professorenbrille“, erinnert sich Bruhn.
Nun finden diese nachhaltigen Erinnerungen mit der Konzertreihe von Hinrich Alpers eine Neuauflage. Alpers schlug als 1. Preisträger des „3rd International Telekom Beethoven Competition“ in Bonn in den letzten Jahren eine internationale Karriere ein, die ihn inzwischen regelmäßig in Musikzentren wie New York, Toronto, Berlin, Oslo, Warschau und Paris führt und Zusammenarbeiten mit namhaften Orchestern, Kammermusikpartnern und Musikfestivals hervorbringt.

„Alpers ist unter den vielen guten Pianisten der heutigen Zeit eine absolute Ausnah-me. Seine Intonation sucht seinesgleichen und seine Interpretationen der Beethoven-Sonaten werden sicher jedem in Erinnerung bleiben“, schwelgt Bruhn vorab über die kommende Konzertreihe.

Und immerhin: es geht um sage und schreibe 32 Sonaten! Dazu und jeweils vorab wird Alpers eine kurze Einführung geben. Wer sich also noch nicht hinreichend mit Beethovens Werk beschäftigt hat, kann hier zum gleich zum erlesen Kenner mutieren.
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