Wird der AFC Hamburger Meister?

Eigengewächs Sezgin Akgül war mit fünf Treffern Altonas torgefährlichster Angreifer. Ein weiterer Stürmer mit Torriecher würde dem AFC im Kampf um den Titel sicher weiterhelfen. Foto: rp
Hamburg: Altona 93 |

Rückblick: Lurup kämpft um Landesliga-Titel, Teutonia 10 zittert

von Rainer Ponik

Mit ganz unterschiedlichen Hoffnungen sind die besten Liga-Fußballer aus Hamburgs Westen im August in die neue Spielzeit gestartet. Das Wochenblatt fasst den bisherigen Saisonverlauf kurz zusammen.
Die Nummer Eins im Westen Hamburgs bleibt Oberligist Altona 93. Das neue Trainertrio um Oliver Dittberner hat das Team verjüngt, doch das hat dem Team, das mit Towart Oliver Hinz und Jean-Pierre Carallo nur noch über zwei Ü30-Spieler verfügt, nicht geschadet. Nach dem frühen Pokal-Aus gegen Kreisligist Vatan Gücü präsentierte sich 93 in der Oberliga deutlich besser. Vor allem auswärts konnte der AFC mit sechs Siegen überzeugen. Den Tabellenfünften trennt nur ein Punkt von Spitzenreiter Eintracht Norderstedt, der mit 4:0 besiegt werden konnte. Wenn es die 93er schaffen, noch konstanter auf diesem Niveau zu spielen, werden sie im Kampf um die Meisterschaft mitmischen können.
Eine Spielklasse tiefer darf man beim SV Lurup wieder vom Aufstieg träumen. In 17 Spielen kassierte das Team von Andreas Klobedanz nur eine Niederlage und rangiert hinter Spitzenreiter FC Elmshorn auf Platz Zwei. Mit Kim Schultze und Roman Kialka verfügt der SVL über ein torgefährliches Stürmerduo, das bereits 20 Saisontore erzielen konnte. Und Alessandro Schirosi erzielte als torgefährlichster Mittelfeldspieler der Liga bisher 16 Treffer. Die Luruper Defensive – nur 16 Gegentreffer – trägt ihren Teil zum Erfolg bei. Der SVL hat deshalb gute Chancen am Saisonende wieder in Hamburgs stärkste Spielklasse aufzusteigen.
Zum ersten Mal seit Jahren muss man bei der SV Blankenese wohl nicht mehr um den Klassenerhalt bangen. Trainer Thomas Seeliger, der Oliver Fritsch beerbte, belegt mit seinem Team Rang Acht und kann sich darauf konzentrieren, die Mannschaft fußballerisch weiter voranzubringen. Bei FC Teutonia 05 wiederum ist es Trainer Oguz Güclü gelungen, aus 15 Neuzugängen und den wenigen verbliebenen Spielern ein Team zu formen, das wohl auch 2013 weiter in der Landesliga spielen wird. Teutonia 10 belegt indes einen Abstiegsplatz. Trainer Frank Gläser, Marc Zippels’ Nachfolger, muss mit seinem Team vor allem zu Hause häufiger punkten.
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