Teutonia 05 gewinnt 20. Mercado-Cup

Das Landesligateam vom FC Teutonia hat am Sonntag den 20. Mercado-Cup gewonnen. Die „Zweite“ besiegte zuvor Landesligaaufsteiger Victoria II und sicherte sich so überraschend Platz 3. Foto: rp
Hamburg: FC Teutonia 05 |

Gossow-Elf besiegt Altona 93 II im Finale mit 3:0 – Zuversicht für den Saisonstart

Rainer Ponik, Hamburg-West

Der Sieger des 20. Mercado-Cups heißt FC Teutonia 05. Die Gastgeber besiegten im Finale das Kreisligateam von Altona 93 II mit 3:0-Toren. „Unser Gegner hat sich teuer verkauft und uns das Siegen nicht leicht gemacht, aber meine Mannschaft hat die Ruhe und Geduld bewahrt und sich am Ende verdientermaßen durchgesetzt“, bilanzierte 05-
Coach Florian Gossow.
In der Tat hatte das junge Team von der Griegstraße die Partie lange Zeit recht offen gestaltet. Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte in der 60. Minute eine Standardsituation für das Ottensener Führungstor. Nach einem Freistoß bugsierte 05-Stürmer Aytac Erman den Ball aus dem Gewühl über die Torlinie. Zehn Minuten später erhöhte Sadik Kaya per Distanzschuss auf 2:0. Den Schlusspunkt setzte Last-Minute-Neuzugang Nick Ledesma, der vom Altonaer Oberligateam an die Kreuzkirche wechselte.


Oberligacoach Berkan Algan lobte das Nachwuschsteam


„Wir befinden uns auf einem guten Weg!“, war Altonas Trainer Ralph Kainsberger mit seinem Team trotz der Endspielniederlage sehr zufrieden. Der neue Coach, der zuletzt das A-Jugend-Oberligateam vom TSV Niendorf trainierte, hat sich als Talentförderer einen Namen gemacht und soll helfen, den Leistungsabstand zum Oberligateam in den nächsten Jahren zu verringern.
Oberligacoach Berkan Algan, der sich das Finale angesehen hatte, lobte das Nachwuchsteam: „Die Mannschaft ist völlig neu zusammengestellt worden und hat das Zeug dazu, in der nächsten Saison den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen.“ Beim Nachwuchsteam sollen hin und wieder auch junge Talente aus der „Ersten“ spielen.
Auch beim FC Teutonia blickt man optimistisch in die Zukunft. Dass die Gossow-Elf nach den vielen namhaften Neuverpflichtungen zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählt, will niemand abstreiten. Und so darf man gespannt sein, ob es dem jungen Trainer gelingt, den Traditionsclub von der „Kreuze“ nach vielen langen Jahren wieder zurück in Hamburgs Elite-Liga zu führen.
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