Hockey: Keine Punkte für West-Teams

Jakob Schmidt (r.) war in dieser Spielzeit mit bislang vier Treffern Großflottbeks gefährlichster Angreifer. Im Spiel gegen die TG Heimfeld möchte der Stürmer am morgigen Donnerstag nachlegen. Foto: rp
Hamburg: GTHGC |

2. Bundesliga: GTHGC schnupperte in Düsseldorf am Punktgewinn,
Polo-Ladys hoffen nach 1:3 gegen Raffelberg auf die Rückrunde

Rainer Ponik, Hamburg-West

Im letzten Zweitliga-Spieltag vor der Winterpause gab es für die Hockey-Bundesligisten aus dem Hamburger Westen nichts zu holen. Zwar konnte Marius Müller vom Großflottbeker Team bei Tabellenführer Düsseldorf den 0:1-Rückstand nach
einer verwandelten Strafecke ausgleichen.
Doch selbst nachdem der DHC in der Schlussphase das 3:1 erzielte, gaben die Gäste nicht auf. Trainer Jimmy Lewis nahm seinen Torwart zugunsten eines elften Feldspielers vom Platz. Am Ende reichte es aber nur noch zum Anschlusstreffer durch
Marius Müller.

Laura Reinauer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus


„Schade, die Jungs hätten hier einen Punkt verdient gehabt“, haderte Jimmy Lewis ein bisschen mit dem Schicksal. Dennoch blickt er zuversichtlich nach vorn. „Wenn wir diese Leistung am Donnerstag, 15. Oktober, im Nachholspiel gegen die TG Heimfeld abrufen können, haben wir nach dem Spiel drei Punkte mehr auf dem Konto.“ Dann könnten die Flottbeker (Rang 7) mit dem Tabellensechsten Heimfeld den Platz tauschen.
Auf so einen Plätzetausch hatten auch die Damen von Bundesligaaufsteiger Polo vor dem Heimspiel gegen Mitaufsteiger Club Raffelberg gehofft. Doch das Team von Trainer Niels Berg kam schnell mit 0:1 in Rückstand und musste danach auch noch den Ausfall von Abwehrspielerin Laura Reinauer verkraften, die sich schwer am Knie verletzte und in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Trotzdem
glückte Catharina Wildbrett kurz vor Seitenwechsel vor rund 130 Fans der umjubelte 1:1-Ausgleich. Am Ende aber gelang es den Gästen, mit 3:1 zu siegen.
Den Polo-Ladys fehlte es im Angriff erneut an Durchsetzungsvermögen: Nur zwei Treffer hat das Team des Tabellenletzten in den bisherigen sieben Saisonspielen erzielt. „Wir werden im Frühjahr nochmal alles daran setzen, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen“, so
Teammanager Joe Hartshorn.

Polo-Herren führen
die Regionalliga an

Gute Nachrichten gab es indes für Polos Herrenteam, das nach einer überraschenden 1:4-Schlappe des THK Rissen beim Bremer HC nun als Tabellenführer der Regionalliga Nord überwintert.
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