GTHGC vom Pech verfolgt!

Marius Müller erzielte drei Treffer. Trotzdem reichte es für den GTHGC auch gegen den KTHC Mülheim nicht zum Punktgewinn. Foto: pr
Hamburg: GTHGC |

Hockey: Flottbeker Zweitligateam kassiert zwei knappe Niederlagen

Rainer Ponik, Hamburg-West
Was ist bloß mit den Hockeyherren vom Großflottbeker THGC los? Die Blau-Weißen, bis zum Ende der Vorrunde noch schärfster Verfolger von Titelaspirant Schwarz-Weiß Neuss, konnten in der Bundesliga-Rückrunde bislang nur zwei von acht Partien für sich entscheiden. „Wir mussten einige Abgänge verkraften und haben Spieler, die zuletzt nicht sehr regelmäßig trainieren konnten“, sucht Abwehrspieler Friedrich Gröpper nach einer plausiblen Erklärung für die Niederlagenserie, die über sein Team hereinbrach.
Nachdem man sich während der Hallenserie von Andrew Meredith getrennt hatte, wurde James Lewis als Interimstrainer installiert. „Wir sind froh, dass Jimi eingesprungen ist und die Mannschaft erst einmal bis zum Saisonende als Teammanager coachen wird“, sagt Friedrich Gröpper. Vom Glück wird der Interimscoach seitdem nicht gerade verfolgt: die letzten sechs von sieben Niederlagen fielen mit nur einem Tor Differenz. Auch am Wochenende gingen die Flottbeker in den Heimspielen gegen Schwarz-Weiß Köln (1:2) und den Kahlenberger THC (5:6) leer aus.
Dabei waren sie zumindest gegen die Rheinländer das spielbestimmende Team; allein die Chancenauswertung blieb miserabel. Nur Nils Leest traf per Siebenmeter – und verschoss einen weiteren.
Einen Tag später sah der GTHGC gegen die abstiegsgefährdeten Mülheimer schon wie der sichere Sieger aus, führte nach Treffern von Hendrik Ehlers, Friedrich Gröpper und Marius Müller (zwei) mit 4:1, ehe der KTHC das Blatt wenden konnte. Nach fünf Toren in Serie führten die Gäste mit 6:4. Marius Müllers Anschlusstreffer fiel zu spät, konnte die Heimniederlage nicht mehr verhindern. „Es wird Zeit, dass die Saison zu Ende geht“, bilanziert Friedrich Gröpper die Stimmung beim Tabellenfünften nach dem vorletzten Saisonspiel.
Beim THK Rissen sah man fast nur strahlende Gesichter, denn nach einem 3:1-Erfolg gegen Kahlenberg (Tore: Philip Weber, Zafer Kir und Niklas Siemer) und einem Remis gegen Köln, das Zafer Kir mit seinem Ausgleichstreffer sicherstellte, hat der THK den Klassenerhalt so gut wie sicher.
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