GTHGC auf Talfahrt

Großflottbeks Jakob Tutlies (l.) – hier im Zweikampf mit TGH- Verteidiger Max Blunck – bot in Heimfeld eine gute Leistung – ein Tor wollte dem jungen Angreifer aber nicht gelingen. Foto: rp
Hamburg: GTHGC |

Hockey 2. Bundesliga: Großflottbeker Herren verlieren mit 1:4 in Heimfeld

Rainer Ponik, Hamburg-West

Dass die Hockeyherren vom Großflottbeker THGC vor keiner einfachen Saison stehen würden, war von Anfang an klar. Schließlich müssen die Blau-Weißen jetzt ohne einige Leistungsträger wie Jakob Schmidt, Justin Nagel oder Jan Peters auskommen. Für Trainer Fabian Rozwadowski, der von der TG Frankenthal an die Otto-Ernst-Straße wechselte, geht es deshalb in der zweiten Liga erst einmal nur um den Klassenerhalt.
Nach dem Auftaktsieg gegen Schwarz-Weiß Köln (2:1) konnte der GTHGC zuletzt kein Spiel mehr gewinnen und steht nach der 1:4-Niederlage bei der TG Heimfeld auf einem Abstiegsplatz.
Die Gastgeber nutzten ihre wenigen klaren Chancen, um bis zur Halbzeitpause mit 2:0 in Führung zu gehen. „Wir spielen hier zu brav, müssen mehr Gas geben und im Hinblick auf das Tempo und den Einsatz auch mal an unsere Grenzen gehen“, versuchte Rozwadowski seine Elf in der Halbzeitpause wachzurütteln.
Die Gäste mussten aber gleich einen weiteren Rückschlag verkraften: Heimfelds Spielertrainer Alexander Otte, der lange Jahre selbst für den GTHGC auf dem Platz stand, schloss einen schnellen Konter mit dem 3:0 für die TGH ab. Als Marius Müller wenig später per Siebenmeter auf 1:3 verkürzte, keimte neue Hoffnung auf. Jakob Tutlies hatte den Anschlusstreffer auf dem Schläger, als er nach Zuspiel von Maxi Baumgardt nur die Latte traf. In der Schlussminute sorgte Alexander Otte nach einem Strafraum-Foul von Dominik Kalischer mit einem verwandelten Siebenmeter für die endgültige Entscheidung.
Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Bonn muss am Sonnabend (15.30 Uhr, Otto-Ernst-Straße) dringend ein Sieg her, um die Talfahrt in der Tabelle zu stoppen. „Vielleicht ist dann auch wieder Philipp Witte dabei!“, hofft Rozwadowski auf den Einsatz des ehemaligen Nationalspielers sowie auf einen Sieg.
Während die Flottbeker im Abstiegskampf um jeden Punkt kämpfen müssen, bleibt Aufsteiger Polo Club trotz einer unglücklichen 1:2-Heimniederlage gegen Schwarz-Weiß Neuss weiterhin sensationell Spitzenreiter der zweiten Liga.
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