Auf zum Klassenerhalt!

Inke Lindberg (l.) zählt zu den Flottbeker Nachwuchstalenten, die in der Vorrunde schon mal ein bisschen Bundesligaluft schnuppern durften. Foto: rp
Hamburg: GTHGC |

Großflottbeker Hockeydamen haben schweres Auftaktprogramm –
doch drei Rückkehrerinnen verstärken das Team

Rainer Ponik, Hamburg-West

Wenige Tage vor dem Start in die zweite Saisonhälfte ist die Vorfreude bei den Hockeyladys von Bundesligaaufsteiger Großflottbek riesig. Während der mehrwöchigen Vorbereitung auf den Beginn der Feldsaison ist das junge GTHGC-Team noch ein Stück mehr zusammengewachsen. Besonders das Trainingslager im türkischen Belek hat bei allen Beteiligten stark nachgewirkt. „Wir haben dort geackert, aber auch teambildende Unternehmungen durchgeführt und Urlaub gemacht“, sagt Co-Trainer Malte Pingel.
Mit dabei waren neben vier talentierten Jugendspielern auch Amelie Wortmann, Svenja Großmann und Innenverteidigerin Simone Teichelkamp, die auch zum Aufstiegsteam gehörten und der Mannschaft nach ihren Auslandsaufenthalten fortan wieder zur Verfügung stehen.

„Geschenke werden wir nicht verteilen“, so Behrmann

Auf den Einsatz von Isa Witte, Laureen Busche (beide Kreuzbandriss) und Lisa Steyrer (Meniskusschaden) müssen die Blau-Weißen hingegen noch ein paar Monate verzichten. Trotzdem waren natürlich auch diese Drei in der Türkei dabei.
Bevor es am Wochenende wieder um Bundesligapunkte geht, hat sich der GTHGC in Testspielen gegen den Club an der Alster und die TG Heimfeld den letzten Schliff geholt.
In den Auftaktspielen in Köln und Düsseldorf sind die Hoffnungen auf einen Punktgewinn begrenzt. „Geschenke werden wir aber sicher nicht verteilen“, hofft Trainer Michael Behrmmann darauf, dass „meine Mannschaft sich gegen diese Spitzenteams gut verkauft und ihnen das Siegen so schwer wie möglich macht“.
Obwohl die Vorrundenbilanz (0:6 gegen Köln, 0:4 gegen Düsseldorf) keine großen Hoffnungen zulässt, ist die Stimmung spitze. „Wir haben nichts zu verlieren!“, weiß man an der Otto-Ernst-Straße. In den nachfolgenden Spielen gegen Braunschweig und in Mannheim steht dagegen weitaus mehr auf dem Spiel.
Mit dem bisherigen Abschneiden (drei Siege, zwei Unentschieden, fünf Niederlagen) kann man in Großflottbek zwar recht zufrieden sein, doch „noch haben wir den Klassenerhalt nicht erreicht“, warnt Malte Pingel vor Überheblichkeit.
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