Altona vom Glück verlassen

Hier kann sich Altonas Miriam Krug (r.) gegen Janine Sander (SCVM) durchsetzen, doch am Ende musste sich der AFC mit 4:3 geschlagen geben. Foto: rp
Hamburg: Altona 93 |

Verbandsliga-Fußballerinnen bangen um den Klassenerhalt

Rainer Ponik, Hamburg-West
In dieser Saison standen die Altonaerinnen nur selten mit Fortuna im Bunde: Trainer Norman Girbardts Team konnte bislang nur eine der 14 ausgetragenen Partien für sich entscheiden.
Nach den längerfristigen Ausfällen von Bianca Naleppa und Manja Spaller (Schwangerschaft) sowie Maria Hinrichs (Kreuzband- und Meniskusschaden) mussten die 93er am letzten Vorrundenspieltag einen weiteren Rückschlag verkraften. Torfrau Kerstin Lehte zog sich im Spiel gegen den ESV Einigkeit Wilhelmsburg einen Kreuzbandriss zu und wird in dieser Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Am Sonntag wurde auch das Auswärtsspiel beim SC Vier- und Marschlande unglücklich mit 3:4 verloren. Maria Hinrichs, Tanja Ossadnik und Jennifer Kleinwort hatten den AFC bis zur Halbzeit mit 3:1 in Führung geschossen, 93-Torhüterin Laura Greve kurz vor dem Seitenwechsel sogar einen Elfmeter abgewehrt.
Doch mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Spielmacherin Bianca Naleppa geriet die Ordnung verloren: Die Gastgeberinnen glichen kurz vor dem Ende zum 3:3 aus. Als Samantha Loreck fünf Minuten vor Schluss das vermeintliche Tor zum 4:3 für Altona erzielte, war die Freude nur von kurzer Dauer: Der nicht nur in dieser Szene überforderte Schiedsrichter erkannte den regulären Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht an. Fast im Gegenzug erzielte der SCVM den Siegtreffer .
„Es ist total bitter, dass wir hier auf diese Weise verloren haben“, schimpfte Norman Girbardt über den Unparteiischen, von dem sich der Trainer gleich in mehreren Situationen entscheidend benachteiligt sah. Ans Aufgeben denkt an der Griegstraße dennoch niemand. „Wir haben uns zuletzt deutlich gesteigert und haben noch sechs Spiele vor uns“, hofft Norman Girbardt, dessen Team derzeit fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz trennt, auf ein kleines Fußballwunder.
Ob der AFC im nächsten Heimspiel am Sonnabend, 22. März, um 14 Uhr an der Griegstraße gegen den FC St. Pauli punkten kann?
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