Altona verliert Spitzenspiel

Pechvogel im AFC-Trikot: Stefan Winkel vergab kurz vor dem Abpfiff die große Chance zum 2:2-Ausgleich, als er einen Elfmeter neben das Tor schoss. Foto: Ponik
Hamburg: Altona 93 |

Fußball-Oberliga: Altona 93 gibt Führung aus der Hand, Lurup überrascht

Rainer Ponik, Hamburg-West
Nach den beiden Auftaktsiegen in Norderstedt (1:0) und gegen Niendorf (3:2) mussten die Oberligafußballer von Altona 93 (AFC) beim Spitzenspiel in Curslack-Neuengamme die erste Saisonniederlage hinnehmen. Dabei war 93 in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft, die nach einer schnellen Angriffskombination über Stefan Winkel, Mustafa Hadid und Benjamin Lipke von Sezgin Akgül mit dem 1:0 abgeschlossen werden konnte. Die 93er blieben feldüberlegen und kamen durch
Lipke und den agilen Akgül zu weiteren guten Möglichkeiten, doch Zählbares wollte nicht dabei herausspringen.
Auch nach dem Wiederanpfiff hatte Altona zunächst mehr vom Spiel, agierte vor dem Strafraum der Gastgeber aber zu umständlich und unentschlossen. Das rächte sich nach einer Stunde, als Ndame Ngole nach einem Steilpass gegen den eingewechselten Jan Landau das Nachsehen hatte, der den Ball an Marcel Kindler vorbei zum 1:1 ins Netz beförderte.
Während die Gastgeber danach endgültig aus der Lethargie erwachten, blieb beim AFC die Trotzreaktion aus. Curslack stand hinten immer sicherer und konterte gefährlich. Nach einem herrlichen Freistoß von Landau hatte Curslack Oberwasser. Trotzdem hätte es noch zu einem Punktgewinn für Altona reichen können, wenn Stefan Winkel bei nach einem Foul an Andreas Kappler beim Elfmeter die Nerven behalten hätte. Winkel ließ die Großchance aus, so dass die Partie am Ende mit 1:2 verloren ging.
Für einen echten Paukenschlag sorgte indes der SV Lurup. Die bislang noch sieglosen Klobedanz-Mannen besiegten Bergedorf 85 nach einem Doppelpack von Kim Schultze und den Treffern von Melvin Bonewaldt, Roman Kialka und Alessandro Schirosi deutlich mit 5:1-Toren. Klar, dass der SVL am kommenden Freitag im Derby bei Altona (19 Uhr, Adolf-Jäger-Kampfbahn) gern weiter punkten würde.
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