Altona 93 trennt sich von Trainer und Manager

Altonas neuer Trainer Berkan Algan stand nach nur einmaligem Training in Barmbek bereits an der Seitenlinie, konnte die fünfte Saisonniederlage aber auch nicht verhindern. Foto: rp
Hamburg: Altona 93 |

Oliver Dittberner/Andree Fincke von Berkan Algan abgelöst –
zum Einstand gab es ein 0:2 bei Paloma. Kann Stürmer Kemo Kranich helfen?

Rainer Ponik, Hamburg-West

Nach der vierten Niederlage im vierten Oberligaspiel zog der Vorstand des FC Altona 93 die Notbremse und entließ das Trainerduo Oliver Dittberner/Andree Fincke, das zuvor jahrelang die Ligaelf des Traditionvereins betreut und gecoacht hatte. „Leider sahen wir uns im Sinne des Vereins in der Pflicht, etwas verändern zu müssen“, so Vorstandschef Dirk Barthel, der den scheidenden Trainern ausdrücklich für ihre engagierte Arbeit dankte.
Ein Nachfolger wurde schnell gefunden: Die beiden Ex-AFCer Berkan Algan und Andreas Klobedanz sollen helfen, die 93er wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen. „Beide haben in Lurup sehr gute Arbeit geleistet und brennen darauf, auch hier erfolgreich zu arbeiten“, so Pressesprecher Andy Sude.
Während sich Manager Andreas Klobedanz, der Andre Jütting beerbte, noch im Urlaub befindet, stand Berkan Algan am Sonntag beim fünften Oberligaspiel in Barmbek schon an der Seitenlinie. Er sah eine stark verunsicherte Elf, die auch in dieser Partie nicht in der Lage war, ihr Leistungsvermögen abzurufen. Gastgeber Paloma, zuvor ebenfalls noch sieglos, war über weite Strecken spielbestimmend und siegte schließlich durch zwei Treffer von Mladen Tunjic verdient mit 2:0-Toren.
„Ich muss die Mannschaft jetzt erst einmal richtig kennenlernen, um dann zu wissen, wo ich die Hebel ansetzen muss“, sagte Berkan Algan, der seine Elf zuvor nur einmal trainiert hatte.
Algan kündigte zudem an, dass er etwas Zeit brauchen werde, um den AFC wieder auf Kurs zu bringen. Dabei helfen soll auch ein neuer Stürmer, der für Altona in Kürze auf Torejagd gehen soll. Im Spiel beim USC Paloma kam Marc Kemo Kranich, der seinen Torriecher schon in den Regionalligateams von Hannover und St. Pauli unter Beweis gestellt hat, aber aufgrund seines Trainingsrückstandes noch nicht zum Einsatz.
Bis Sonntag, 6. September, an dem der AFC um 14 Uhr an der Griegstraße auf den VfL Pinneberg trifft, will Algan seinem Team neues Leben einhauchen.
Auf den ersten „Dreier“ wartet auch Aufsteiger Lurup. Nach der 0:7-Pleite gegen den SC Victoria bleibt der SVL Tabellenletzter.
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