AFC vor Wochen der Wahrheit!

Der eingewechselte Mustafa Hadid brachte neuen Schwung ins Altonaer Spiel, ein Tor wollte aber auch ihm in Curslack nicht gelingen. Foto: rp
Hamburg: AFC |

Algan-Elf will im Oddset-Pokalendspiel am Sonnabend gegen Norderstedt für eine Überraschung sorgen

Rainer Ponik, Hamburg-West

Für die meisten Hamburger Amateurkicker ist die Saison zu Ende – den Oberligafußballern von Altona 93 dagegen stehen in den nächsten drei Wochen die wichtigsten Spiele der Spielserie erst noch bevor.
Im Oddset-Pokalfinale treffen die Altonaer schon am Sonnabend, 28. Mai, auf den Regionalligisten Eintracht Norderstedt. Danach geht es Anfang Juni um den Aufstieg in die 4. Liga.
93er haben Oberligasaison auf Platz sechs abgeschlossen
Belegt der AFC nach den Gruppenspielen gegen den SV Eichede, den 1. FC Germania Egestorf-Langreder und den Bremer SV einen der ersten beiden Plätze, so wäre das Team von Trainer Berkan Algan am Ziel seiner Träume angelangt.
Die Oberligasaison haben die 93er am Freitag nach einer 0:3-Niederlage in Curslack auf dem sechsten Tabellenplatz abgeschlossen. Eine Halbzeit lang war vom AFC am Gramkowweg kaum etwas zu sehen. Zur Halbzeit führten die Gastgeber daher verdient mit 2:0. Nach dem Seitenwechsel traten die Gäste engagierter auf und waren oft im Ballbesitz, doch gute Torchancen blieben Mangelware.
Einzig Jurij Jeremejev hatte in der Schlussphase den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch SVCN-Keepper Gianluca Babuschkin konnte den Ball noch um den Pfosten lenken. Der Konter zum 0:3 war bedeutungslos.
„Wir haben in den letzten Wochen Spieler mal auf anderen Positionen eingesetzt, jedem mal Einsatzchancen eingeräumt und einiges ausprobiert“, analysierte Berkan Algan.
Bleibt zu hoffen, dass Leistungsträgern wie Felix Brügmann, Joschua Du Preez, Nick Brisevac oder Kemo Kranich, die in Curslack geschont wurden, bereits am Sonnabend (12.30 Uhr, Stadion Hoheluft) zeigen, dass ihnen die Verschnaufpause gut getan hat. Ein – überraschender – Pokalsieg könnte dank Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals rund 150.000 Euro in Altonas leere Kassen spülen. Wer das Finale nicht im Stadion erleben kann, kann sie in einer deutschlandweiten Konferenz mit den zeitgleich angepfiffenen Endspielen anderer Bundesländer live in der ARD oder unter
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