Abstiegsangst im Westen

Flottbeks Routinier Lars Gerecke muss mit seinem Team das Zweitliga-Derby gegen den THK Rissen am kommenden Sonnabend unbedingt gewinnen, wenn der Abstieg in die Regionalliga noch abgewendet werden soll. Foto: rp
Hamburg: GTHGC |

GTHGC und THK Rissen brauchen vor dem Westderby dringend Punkte

Rainer Ponik,
Hamburg-West
Vier Spiele, aber keine Punkte! Nach einem rabenschwarzen Wochen-ende müssen die Hockeyherren-Teams aus Groß Flottbek und Rissen mehr denn je um ihre Zugehörigkeit in der 2. Bundesliga bangen.
Am Sonnabend wurde Finn Dabelstein für die Akteure vom THK Rissen zum Albtraum: Die Britze-Schützlinge bekamen den Spielführer von TTK Sachsenwald nie in den Griff. Die Eckenausbeute – nur eine von acht wurde verwandelt – war ebenfalls ausschlaggebend dafür, dass der THK trotz Treffer von Philip Weber, Markus Weßeling, Mathis Freundl und Jan Hebestreit mit 4:6 verlor.
Beim Klipper THC lag der THK am nächsten Tag nach nur einer knappen Viertelstunde mit 0:4 zurück. Philip Weber (2) und Hannes Wolff brachten die Gäs-te zwar noch einmal auf 3:4 heran, doch weil Klipper im Anschluss auch noch einmal doppelt traf, blieb das 4:6 durch Markus Weßeling schließlich nur Ergebniskosmetik.
„Jetzt wird es sehr eng für uns, denn den Abstieg werden wir wohl nur noch vermeiden können, wenn wir die letzten beiden Spiele für uns entscheiden können“, weiß THK-Keeper Florian Westphalen.
Nicht viel besser stellt sich die Situation beim Lokalrivalen in Großflottbek dar. So fehlt es im Angriff derzeit am nötigen Durchsetzungsvermögen. Das wurde auch im Spiel beim Klipper THC deutlich, der den GTHGC gleich in die Defensive zwang. Die Flottbeker konnten bis zur Pause zwar einen hohen
Rückstand verhindern, doch ein Eigentor des Gegners reichte am Ende nicht, um die 1:2-Niederlage zu verhindern.
Auch beim TTK Sachsenwald konnte das Team von Trainer Jimi Lewis kaum eine echte Torchance herausspielen, sodass man sich mit 0:2 geschlagen geben musste. Klar, dass ein Sieg im Westderby am kommenden Sonnabend (17.45 Uhr, Otto-Ernst-Straße) gegen die punktgleichen Rissener von großer Bedeutung wäre.
Offensiv und selbstbewusst präsentierte sich indes das Großflottbeker Damenteam, dass im Zweitliga-Auswärtsspiel bei der TG Heimfeld nach Treffern von Kristina Wagner, Juliane Grashoff und Charline Hülsmann zu einem verdienten 3:1-Erfolg kam und so den dritten Tabellenplatz festigen konnte.
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