Lurups und Osdorfs Damen siegen erneut!

Außenangreiferin Anke Gansch präsentierte sich in starker Form und zählte zu Osdorf/Lurups erfolgreichsten Torschützinnen. Foto: pr
Hamburg: Sportanlage am Kroonhorst |

Born-Pokal: Handballerinnen von der SG Osdorf/Lurup wurden nach 5:4-Erfolg Turniersieger – 2. Herren scheiterten erst im Finale

Rainer Ponik, Hamburg-West

Das traditionelle Handball-Feldturnier um den Born-Pokal geriet für die gastgebende SG Osdorf/Lurup zu einem vollem Erfolg. 100 Teams aus Norddeutschland tummelten sich am Wochenende auf der Rasensportanlage am Kroonhorst und boten den Zuschauern attraktiven Handball.
Auch in sportlicher Hinsicht verlief das Turnier für die Spielgemeinschaft der Handballer vom SV Osdorfer Born und dem SV Lurup sehr erfolgreich. Die 1. Damen, die sich bereits 2015 den Pokal sicherten, waren erneut nicht zu schlagen, obwohl sie sich diesmal selbst coachen mussten: Jörg Kunde trainiert nach zehnjähriger Tätigkeit nicht mehr.


Siebenmeter-Krimi: Marion Mieske parierte drei Würfe


Das Team setzte aufs Tempospiel und hatte Erfolg: Alle Vorrundenspiele wurden gewonnen, die SG O/L zog als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Dort trafen die Osdorferinnen auf den Vorjahresfinalisten TuS Hartenholm. Weil die Gastgeberinnen anfangs nicht ins Spiel fanden, warf der TuS ein paar Tore Vorsprung heraus, doch kurz vor dem Ende erzielte Daniela Jäger per Strafwurf den 7:7-Ausgleich.
Im nachfolgenden Siebenmeterwerfen erwies sich die SG O/L als nervenstärker: Torhüterin Marion Mieske parierte drei Würfe und konnte am Ende selbst den entscheidenden Ball im Tor der Gäste unterbringen – es reichte zum knappen 9:8.
Auch im Endspiel gegen die HSG Kaltenkirchen/Lentföhrden geriet die SG O/L zunächst in Rückstand. Nach einer Umstellung in der Abwehr lief es aber wieder rund: Wieder glich die Mannschaft einen Rückstand aus. Kurz vor Schluss erzielte Airi Lacza noch der Siegtreffer zum 5:4. „Dank dieser tollen Einstellung hat sich die 1. Damen den Sieg verdient“, lobte Pressesprecher Olaf Hänisch seine Vereinsspielerinnen.
Fast hätte es auch für die 2. Herren zum Turniersieg gereicht. Das Team, das sich ausschließlich mit klassenhöheren Mannschaften auseinandersetzen musste, besiegten im Halbfinale Bezirksligist Wandsbek nach Siebenmeterschießen mit 9:8, bevor man Titelverteidiger SG Harburg im Finale mit 5:6 unterlegen war.
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