Dynamische Duelle um die Scheibe

Ein Schiri ist überflüssig: Sogar bei Weltmeisterschaften wachen die Spieler selbst über die Einhaltung der Regeln. (Foto: pr)

Europas Ultimate-Frisbee-Elite zu Gast im Osdorfer Born

Von Jens Beeskow

Dynamisch, laufintensiv, spektakulär – aber vielen sicher weitgehend unbekannt ist die Sportart Ultimate Frisbee. Wer sich die sportliche Variante des Jedermann - Stadtpark - Frisbeespiels einmal anschauen möchte, wenn echte Könner die Flugscheibe jagen, der sollte sich das Wochenende 16./17. April vormerken. Dann steigt auf dem Sportplatz des SV Osdorfer Born am Kroonhorst 117 die bereits sechste Auflage des Hamburg Rumble.
Insgesamt 16 Teams aus ganz Europa bereiten sich bei dieser ersten Standortbestimmung der Saison auf die bevorstehenden Aufgaben vor. Traditionell ist das Hamburg Rumble mit internationalen Topteams besetzt. Die Nationalteams aus Tschechien, Dänemark, Belgien und Deutschland etwa testen ihre Teams für die Weltmeisterschaft im Juli in London.

Scheibe darf nur durch Werfen bewegt werden
Dazu nutzen zahlreiche Vereinsteams aus ganz Europa diesen frühen Termin, um sich in einem top besetzten Starterfeld einem ersten wirklichen Belas-tungstest zu unterziehen. Mit dabei sind diesmal zum Beispiel die Vereinsmeister aus der Schweiz und aus den Niederlanden.
Aus Deutschland ist der Deutsche Vizemeister aus Heidelberg am Start und fordert unter anderem die Lokalmatadore des Teams „Hardfisch“ vom 1. Frisbeesport Club Hamburg Fischbees 00 heraus, die schon seit Jahren zu den Topmannschaften in der ersten deutschen Liga gehören. Die Hamburger können unter anderem mit mehreren Nationalspielern aufwarten.
Aber wie spielt man Ultimate Frisbee eigentlich? Mit dem gemütlichen Hin und Her im Strandurlaub hat der Sport so gar nichts gemein. Stattdessen liefern sich die Spieler ausgesprochen dynamische Duelle Mann gegen Mann. Die Scheibe darf nur durch Werfen fortbewegt werden. Fängt ein Spieler die Scheibe in der gegnerischen Endzone, erhält sein Team einen Punkt. Besonderheit und
oberste Regel des Spiels ohne Körperkontakt ist die ausgesprochen faire Spielweise. Die Spieler wachen selbst über die Einhaltung und Kontrolle der Regeln. Ein Schiedsrichter wird nicht benötigt – und das klappt selbst bei Weltmeisterschaften.
Das Turnier startet an beiden Tagen um 9 Uhr. Das Finale des Hamburg Rumble beginnt am Sonntag etwa um 14 Uhr.
www.facebook.com/Hamburg-Rumble-213453548753616/
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