Am Ziel aller Träume!

Nach dem Schlusspfiff lagen sich Spieler und Fans in den Armen und feierten bis tief in die Nacht. Foto: rp
Hamburg: TuS Osdorf |

Fußball-Landesliga: TuS Osdorf steigt nach 4:0-Sieg in die Oberliga auf!
Club schaffte in zehn Jahren den Durchmarsch, der in der Kreisklasse begann

Rainer Ponik, Hamburg-West

Was für eine Mannschaft, was für eine Geschichte! Der TuS Osdorf hat es geschafft und ist nach einem sicheren 4:0-Erfolg gegen den SC Alstertal-Langenhorn in Hamburgs höchste Spielklasse aufgestiegen.
Eine Halbzeit lang taten sich die Rot-Weißen im „Heimspiel“ auf dem Grandplatz an der Notkestraße schwer, die Nervosität war beim Tabellenführer zu spüren. Kurz vor dem Seitenwechsel aber traf Jeremy Wachter vor der Rekordkulisse von 553 Zuschauern nach Vorarbeit von Torben Krause.

Handspiel auf Torlinie – Rote Karte für Altstertaler Spieler

In der zweiten Halbzeit erreichte Antonio Udes Querpass Jeremy Wachter, der einen Distanzschuss flach im rechten Toreck versenkte (53.). Fünf Minuten später wurde Alstertals Burak Weber nach einem Handspiel auf der Torlinie vom Platz gestellt. Antonio Ude verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:0.
Während auf den Rängen bereits die Aufstiegsfeier begann und die Spieler des Stadtteilclubs schon einmal gebührend mit Sprechchören gefeiert wurden, setzte der überragende Jeremy Wachter den Schlusspunkt. Nach einem Freistoß von Torben Krause köpfte Wachter den Ball zum 4:0 ins Gästetor.

Auf dem Platz flossen Freudentränen und Gerstensaft

Nach dem Schlusspfiff gab es für Trainer, Fans und Spieler kein Halten mehr: Auf dem Platz flossen Freudentränen und Gerstensaft, nicht nur Trainer Peter Wiehle musste die obligatorische Bierdusche über sich ergehen lassen.
„Sowas ist einmalig! Unglaublich, was hier passiert ist!“, konnte es Torben Krause kaum fassen. Der Ur-Osdorfer, der wie sein Bruder Bennet schon von Kindesbeinen an die Stiefel für den TuS Osdorf schnürte, meinte damit nicht nur den Aufstieg in die Oberliga, sondern die letzten zehn Jahre, in denen die Elf vom Blomkamp es schaffte, von der Kreisklasse, der untersten Liga im Hamburger Amateurfußball, bis in die Hamburger Eliteliga durchzumarschieren.
Dabei konnten die Spieler in Osdorf nicht – wie in anderen Vereinen üblich – viel Geld verdienen. Stattdessen waren Teamgeist und Kameradschaft Trumpf – Werte, die mitgeholfen haben, ein erfolgreiches Jahrzehnt mit dem Aufstieg in die Oberliga zu krönen.
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