41. Handballfest am Kroonhorst

Osdorfs Neuzugang Wojciech Klimczak zählte zu den auffälligsten Spielern im gelb-blauen Trikot und bot eine bärenstarke Leistung. Foto: pr
Hamburg: Born-Pokal |

110 Teams aus ganz Norddeutschland nahmen am Born-Pokal teil

Rainer Ponik, Hamburg-West
Das Freiluft-Handballturnier um den Born-Pokal hat auch nach 41 Jahren nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. 110 Mannschaften aus ganz Norddeutschland spielten am Wochenende auf der Rasensportanlage am Kroonhorst erneut um Pokale und Urkunden.
Dabei verpasste die männliche A-Jugend von Gastgeber SG Osdorf/Lurup nur knapp den Titel-Hattrick. Das Team des Trainer-Duos Andrea Kunde / Thomas Balzer, das 2012 und 2013 triumphieren konnte, unterlag im entscheidenden Spiel Buchholz 08 mit 3:5 und musste sich mit Platz zwei begnügen.
Spannend verlief auch der Herren-Wettbewerb, in dem die SG O/L nach einer überflüssigen 4:7-Niederlage gegen Stade schon in der Vorrunde vor dem Aus stand. Ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Buchholz war Pflicht. Der Last-Minute-Erfolg von 10:9 reichte den Hausherren, um ins Halbfinale einzuziehen. „Vor allem Holger Böge, Sven Gruner und Wojciech Klimczak haben im Rückraum für viel Druck vor dem gegnerischen Tor gesorgt“, lobte Osdorfs Pressesprecher Olaf Hänisch den Sturm.
Im Halbfinale gab es dennoch eine Niederlage, weil die SG O/L leichtfertig einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielte. „Schade, dass war absolut unnötig!“, ärgerte sich Coach Peer Lagemann. Im Spiel um Platz 3 reichten Konzentration und Motivation nicht mehr aus, um die Partie gegen die HSG Rissen/Wedel zu gewinnen.
Das nach dem Landesligaaufstieg neu formierte Frauenteam zog zwar nicht in die Runde der letzten vier: Durch ein Remis gegen Hartenholm verpasste die SG O/L das Halbfinale. Im Spiel um Platz fünf besiegte das Team von Trainer Jörg Kunde Rissen/Wedel klar mit 9:1-Toren. Zu den auffälligsten Spielerinnen zählten Torfrau Jennifer Friedrich und A-Juniorin Caro Rühl, die über ein Doppelspielrecht verfügt und sich auch in der älteren Wettkampfklasse durchzusetzen weiß.
Nach zwei ebenso turbulenten wie fröhlichen Handballtagen trat auch Turnierchef Michael Hallbauer, der die Veranstaltung nach dem Ende der „Ära Bernegg“ erstmals leitete, zufrieden den Heimweg an.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.