40 Jahre Born-Pokal

Erik Krüger steigt und trifft zum 8:4 für die Herren der SG Osdorf/Lurup, die sich mit diesem Ergebnis den dritten Platz sicherten. Foto: rp
Hamburg: SV Osdorfer Born |

Handball: SG Osdorf/Lurup lud zum Jubiläumsturnier ein – auch sportliche Erfolge

Rainer Ponik, Hamburg-West

Rund 100 Handballteams aus ganz Norddeutschland nahmen am Wochenende an der „Jubiläumsausgabe“ des Feldhandball-Turniers um den Born-Pokal teil, das schon seit 40 Jahren auf der Sportanlage am Kroonhorst ausgetragen wird. Ein Mann der ersten Stunde feierte am Sonntag seinen Abschied: Lutz Bernegg fungierte seit 40 Jahren als Turnierleiter und übergibt diesen Job an Michael Hallbauer. Der Handball-Obmann der SG Osdorf/Lurup wird die erfolgreiche Arbeit von Bernegg, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht, fortsetzen.
Auf dem Rasen zeigten die großen und kleinen Handballer, was sie gelernt haben. Besonders stark präsentierte sich das älteste Nachwuchsteam des Gastgebers. Die von Andrea Kunde und Thomas Balzer betreute männliche A-Jugend konnte ihren Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen. „Viele der Spieler haben großes Entwicklungspotential“, so Pressesprecher Olaf Hänisch über das vereinseigene Nachwuchsteam, das Spielfreude und Selbstbewusstsein ausstrahlte.
Vielleicht sehen Osdorfs Handballfans einige der Eigengewächse ja bald im Team der 1. Herren wieder, die sich im Turnierverlauf auch recht gut behauptete. Nach vier Vorrundensiegen zog das Team von Trainer Peer Lagemann ungeschlagen in das Halbfinale ein. Dort musste sich die Mannschaft um Holger Böge dem späteren Turniersieger Wandsbek 72 geschlagen geben. Nach einem 8:4-Erfolg gegen die SG Harburg schloss die SGOL ihr Turnier auf Platz drei ab.
Diese Platzierung hätten fast auch Osdorfs Damen errungen, die mit 6:4-Punkte in die Runde der letzten Vier einzogen. Im Halbfinale gegen das favorisierte Team vom TSV Uetersen, das sich später auch im Endspiel gegen den THB Hamburg (8:6) durchsetzen konnte, mussten sich die Schützlinge von Jörg Kunde dann aber mit 4:7 geschlagen geben. Im kleinen Finale machten die Osdorferinnen zwar einen Drei-Tore-Rückstand wett, unterlagen der HG HH-Barmbek im Siebenmeterschießen doch noch mit 9:8.
Der guten Stimmung bei den Gastgebern konnte es nicht schaden. Olaf Hänisch: „Es war windig, aber alle haben ihren Spaß gehabt.“
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