Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Osdorf

Das Giftmüllfass wird im Auffangbehälter deponiert
Als am Sonntag, dem 20. Mai, gegen 11 Uhr der Regen kam, waren die Freiwilligen besorgt und enttäuscht. Würde nun niemand zum Tag der Offenen Tür kommen? Aber die Sorge war unbegründet, der Regen hörte bald wieder auf und die Besucher strömten zur Wache in Os-dorf. Wie immer gab es ein reichhaltiges kulinarisches Angebot, das von den Besuchern gern angenommen wurde. Auch die Feuerwehrautos waren zu besichtigen und Kinder durften hin-ter dem Steuer Platz nehmen. Wer träumt nicht davon, einmal ein Feuerwehrauto fahren zu dürfen?
Natürlich gab es auch wieder eine beeindruckende Vorführung, dieses Mal wurde ein Gift-müllunfall simuliert. Nachdem der Giftmüllbehälter bei einem Unfall beschädigt worden war, rückten die Feuerwehrleute mit Blaulicht an, versorgten einen Ohnmächtigen, der giftige Gase eingeatmet hatte, band ausgelaufenen Giftstoff mit Bindemittel ab und baute in nur vier Minu-ten mit Hilfe von vier Leitern und einer Folie einen Auffangbehälter. In diesen wurde das beschädigte Giftmüllfass gestellt, um weiteres Einsickern des Giftes in den Boden zu verhin-dern. Zeitgleich müssen Umweltdienst und Wasserschutzpolizei benachrichtigt werden, die sich um eventuell aufgetretene Umweltschäden kümmern und weitere Schritte veranlassen. Dies ist dann nicht mehr Aufgabe der Feuerwehr. Die Wasserschutzpolizei ist – wie man er-fahren konnte – nicht nur für Gewässer zuständig, sondern allgemein für die Umwelt.
Unfälle mit Giftmüll passieren häufiger als man denkt; wenn auch nicht unbedingt hier in Osdorf, so doch recht oft im Hafen.
Der Spielmannszug BLAU WEISS Osdorf sorgte mit fetzigen Melodien für die musikalische Unterhaltung. Alles in allem wieder einmal ein gelungener Tag der Offenen Tür bei den Frei-willigen! Wir Osdorfer sagen „Dankeschön“ für den ehrenamtlichen und selbstlosen Einsatz der Feuerwehrleute! Ohne sie würde so mancher Brand, so manche Katastrophe nicht so glimpflich ablaufen!
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